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Krone hält Umsatz auf 1,6 Mrd. Euro

Externer Autor
am
19.12.2015

Trotz eines insgesamt schwierigen Marktumfelds hält die Krone-Gruppe im Geschäftsjahr 2014/2015 die Umsatzerlöse des Vorjahres. Von den 1,6 Mrd. Euro kommt rund ein Drittel aus der Landtechniksparte.

Die Erlöse teilen sich auf auf 554,5 Mio. Euro in der Landtechniksparte und 1,1 Mrd. Euro bei den Nutzfahrzeugen.
 
Das sind die Zahlen im Detail:
 
Ergebnis 2015 in Mio. Euro
Ergebnis 2014 in Mio. Euro
Veränderung in %
Inlandsumsätze gesamt
482,5
458,8
+ 5,2
Auslandsumsätze gesamt
1.155,8
1.167,6
- 1,0
Inlandsumsätze Nutzfahrzeuge
328
303
+ 8
Auslandsumsätze Nutzfahrzeuge
755,9
775,8
- 2,6
Inlandsumsätze Landtechnik
154,7
156,2
- 1
Auslandsumsätze 
Landtechnik
400
391,7
+ 2,1
Eigenkapital
388
354
+ 9,6

70 Prozent im Ausland erwirtschaftet

Etwa 32,0 Prozent des Inlandsumsatzes entfielen auf den Landtechnikbereich, 68,0 Prozent auf die Fahrzeugtechnik. Damit erzielt Krone 29,4 Prozent des Umsatzes in Deutschland. Von den Auslandsumsätzen entfielen 34,6 Prozent auf den Landtechnikbereich und 65,4 Prozent auf die Fahrzeugtechnik. Damit lag der Auslandsanteil am Umsatz mit 70,6 Prozent leicht unter Vorjahresniveau (71,8 Prozent).
 
Zum Landtechnik-Umsatz trug der deutsche Markt mit 27,9 Prozent (Vorjahr 28,5 Prozent), die westeuropäischen Märkte mit 32,2 Prozent (Vorjahr 31,9 Prozent), Osteuropa mit 11,3 Prozent (Vorjahr 12,8 Prozent), Nordamerika mit 20,5 Prozent (Vorjahr 16,2 Prozent) und die übrigen Länder mit 8,1 Prozent (Vorjahr 10,6 Prozent) bei.
 
Bei Nutzfahrzeugen ist Deutschland mit 30,3 Prozent Inlandsumsatz unverändert der wichtigste Einzelmarkt. Zu den bedeutendsten Absatzmärkten im Bereich Nutzfahrzeuge gehören die westeuropäischen Märkte mit 45,5 Prozent (Vorjahr 43,1 Prozent) sowie Osteuropa mit 21,4 Prozent (Vorjahr 24,1 Prozent).

Prognose: Vorsicht ist geboten

Aufgrund des erzielten Jahresüberschusses von 37,2 Mio. Euro erhöhte sich das Eigenkapital zum Bilanzstichtag  auf 388,5 Mio. Euro. Die Eigenkapitalquote ist aufgrund der gestiegenen Bilanzsumme leicht von 46,4 Prozent auf 45,9 Prozent gesunken. Dem Konzern steht mittel- und langfristiges Kapital von 672,4 Mio. Euro (Vorjahr 614,3 Mio. Euro) zur Verfügung. Damit sind nicht nur das Anlagevermögen und auch das gesamte Vorratsvermögen, sondern auch alle Forderungen gedeckt.

Nachdem die Überplanung und Neugestaltung der Maschinenfabrik am Standort Spelle im abgelaufenen Geschäftsjahr erfolgreich abgeschlossen wurde, steht aktuell ein ähnliches Szenario für den Nutzfahrzeugbereich im Fokus. Unter dem Projektnamen "Progress 2020" werden die fünf Produktionsstandorte für Krone Nutzfahrzeuge und Achsen (Werlte, Tire/Türkei, Lübtheen, Herzlake, Dinklage) hinsichtlich Effizienz, IT und Produktqualität weiter miteinander synchronisiert. Für die Standorte Werlte und Dinklage sind zudem bereits Neubaumaßnahmen initiiert. Darüber hinaus investiert Krone auch weiterhin in die Vertiefung des Vertriebs.
 
Die durchschnittliche weltweite Mitarbeiterzahl (Stammbelegschaft) des Krone-Konzerns stieg im Geschäftsjahr 2014/2015 auf 3.097 (Vorjahr 2.614) an. Hierin enthalten sind durchschnittlich 220 Auszubildende (Vorjahr 203). Zurückzuführen ist der Anstieg der Mitarbeiter unter anderem auf die Übernahme von Zeitarbeitnehmern in ein festes Arbeitsverhältnis.
 
Geschäftsführer Bernard Krone resümiert das Geschäftsjahr: "Aber wir spüren gerade aktuell sowohl im Landtechnik- als auch im Nutzfahrzeugbereich, dass die Geschäfte intensiv umkämpft werden. Hinzu kommt, dass Krone in den vergangenen Jahren den Umsatz immer weiter steigern konnte, das ist logischerweise nicht in jedem Jahr möglich. Deshalb planen wir für das laufenden Geschäftsjahr vorsichtig und gehen im Konzern von einem Umsatzrückgang im einstelligen Prozentbereich aus." je
 
Weitere Informationen: gruppe.krone.de
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