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Kuhn Espro

Externer Autor
am
26.02.2015

Zur SIMA zeigte Kuhn mit der Espro eine neue Drillmaschine, die besonders leichtzügig sein soll.

Kuhn zeigt auf der SIMA zwei neue Universaldrillmaschinen. Die Serie hört auf den Namen Espro und umfasst zwei Modelle (Espro 3000 und 6000 R) mit 3 bzw. 6 m Arbeitsbreite. Die erforderlichen 13 km/h Arbeitsgeschwindigkeit sollen bei der 6 m Variante bereits mit 200 PS erreicht werden.
 
Der Aufbau der Drille umfasst zwei vorweglaufende Scheibenreihen. Der Durchmesser der Scheiben beträgt 460 mm. Sie sollen für eine gute Krümelung sorgen. Durch ihre gewölbte Form sollen sie ein gutes Einzugsverhalten bieten.
Nach den Scheibensegmenten sorgt ein versetzt angeordneter Reifenpacker für Rückverfestigung. Der Reifenpacker hat einen Durchmesser von 900 mm und eine Breite je Rad von 215 mm und soll somit einen vergleichsweise geringen Rollwiderstand haben. Speziell ist auch die Form der Stollen: Sie wurden speziell für Kuhn entwickelt.
Den Abschluss bildet die Säschiene Crossflex, die im Programm einzigartig ist. Die Säelemente sind an flexiblen Gummiblöcken an der Säschiene befestigt. Diese verfügt über ein kreuzförmiges Innenprofil. Die Gummiblöcke haben damit eine Federwirkung und passen das Säschar so den unterschiedlichen Bodenbedingungen an. Durch diese Aufhängung soll die Ablagetiefe auch bei schnellen Geschwindigkeiten und unebenem Gelände gehalten werden.
 
Die Espro setzt voll auf ISOBUS. Als Display liefert Kuhn das CCI 200 oder das VT 50. Am Vorgewende übernimmt eine automatische Steuerung die Arbeitsschritte und vereinfacht somit das Arbeiten. Per Tastendruck werden hierbei die Werkzeuge zeitlich versetzt ausgehoben. Die Abdrehprobe soll laut Kuhn weniger als fünf Minuten dauern. Die Wartungsfreien Lager an Scheiben und Säscharen sollen den Wartungsaufwand gering halten.
Beide Espro-Modelle werden ab Sommer 2015 in kleiner Stückzahl erhältlich sein. Kuhn möchte das Programm in Zukunft weiter Ausbauen. ksch
 
Weitere Infos: www.kuhn.de

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