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Lemken investiert weiter

Externer Autor
am
16.02.2015

Trotz rückläufiger Umsätze erreicht Lemken das zweitbeste Umsatzvolumen seiner Firmengeschichte. Für dieses Jahr sind weitere Investitionen geplant.

 
Für Lemken hat das Geschäftsjahr 2014 nach drei sehr guten Jahren in Folge erstmals wieder eine Abkühlung gebracht. Insgesamt wurden Umsatzerlöse in Höhe von 345 Mio. Euro erziehlt, was einen Rückgang von fünf Prozent bedeutet. Trotzdem wurde das zweitbeste Umsatzvolumen in der Geschichte des Familienunternehmens erreicht.
 
Geschäftsführer Anthony van der Ley zeigte sich durchaus zufrieden: "In einem schwierigen Umfeld, was vor allem die politischen Krisen betrifft, haben wir uns gut behaupten und tatsächlich unsere Marktposition ausbauen können." Lemken ist in Deutschland mit Umsätzen in Höhe von 102 Mio. Euro führender Anbieter. Dagegen litten die Geschäfte in Osteuropa sowie auch in Frankreich. Der starke Währungsverfall in Russland und der Ukraine wirkte sich ebenfalls negativ für Lemken aus.
 
Der Landtechnikspezialist ist in über 50 Märkten vertreten, daher können Schwankungen in den einzelnen Regionen gut aufgefangen werden. Positiv verliefen die Geschäfte nach Unternehmensangaben beispielsweise in den übrigen westeuropäischen und südlichen Regionen sowie im chinesichen Qingdao, wo sich ein eigenenes Montagewerk befindet. Besonders erfolgreich entwickelten sich auch die Umsätze in Kanada.
Angesichts des starken Wachstums in den letzten Jahren wurde auch die Mitarbeiterschaft nochmals erhöht. Die Zahl der weltweit fest Beschäftigten stieg zum Jahresende um 139 auf 1.277. 
 
Für das laufende Jahr erwartet das Familienunternehmen eine nochmals leicht rückläufige Entwicklung, da die Rahmenbedigungen unverändert unsicher sind. Lemken geht davon aus, dass die grundsätzlichen Marktfaktoren positiv bleiben und sich der Trend zur Professionalisierung der Landwirtschaft fortsetzten wird. Deshalb werden sie trotz der gegenwärtigen konjunkturellen Schwäche ihre Investitionen in Erweiterungen und moderne Fertigungsmethoden weiter umsetzten. In diesem Jahr soll das neue Entwicklungswerk, das auch eine Versuchshalle beinhaltet, fertig gestellt werden. Ein neuer Standort für die Feldspritzenproduktion, eine umfangreiche AgroFarm für Trainingszwecke sowie ein Vertriebstandort in Frankreich sind außerdem in Planung.
von Franziska Oberhorner
 
Weitere Informationen: www.lemken.com
 
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