Login
News

Lexion-Jubiläum

Dieser Artikel ist zuerst in der Agrartechnik erschienen.

Jetzt testen und kennenlernen - mit unseren besonderen Angeboten!

Thumbnail
Lukas Arnold, Agrartechnik
am
29.06.2016

Bei Claas in Harsewinkel lief der 50.000ste Lexion vom Band. In seiner 21-jährigen Erfolgsgeschichte wurde die Maschine zum Flaggschiff Unternehmens.

Nach fast zehn Jahren Entwicklung stellte Claas 1995 den ersten Lexion vor. Die 400er-Baureihe bot den Landwirten damals neue Höchstleistungen. Erstmals wurde das APS-Dreschsystem mit der 600 Millimeter Dreschtrommel mit der Roto Plus Restkornabscheidung kombiniert. Das zusammen ergab das bis heute bekannte APS Hybrid System. Fahrer arbeiteten von nun an in einer komfortableren Kabine, die mit dem integrierten Bordcomputer Cebis ausgestattet war. Darüber hinaus erleichterten die Lenksysteme GPS Pilot und Laser Pilot die Steuerung der Maschine. Schnell entwickelte sich der Lexion zum internationalen Aushängeschild der Claas-Erntetechnik. Sechs Jahre nach der Markteinführung lief in Harsewinkel bereits der 10.000ste Großmähdrescher – ein 415 PS starker Lexion 480 mit Raupenlaufwerk – vom Band.

Stetige Weiterentwicklung

2003 folgte mit der Baureihe Lexion 500 die Weiterentwicklung des Oberklassemähdreschers. Mehr Leistung und Durchsatz und technische Feinheiten, etwa zuschaltbare Rotorklappen zur Anpassung der Abscheidefläche und ein Schnellstopp für Vorsatzgeräte, unterstützten ab jetzt die Landwirte bei der Arbeit. Bereits zwei Jahre später präsentierte Claas die 600er-Baureihe, die noch einmal durch diverse technische Änderungen mehr Durchsatz erreichen sollte.

Seit 2010 werden die bisher größten Mähdrescher vom Typ  Lexion 700 gebaut. Sie sind mit einer Spitzengeschwindigkeit von 40 km/h erhältlich, arbeiten mit bis zu 12,30 Meter breiten Schneidwerken boden- und ressourcenschonend und verfügen über Software, die den Ernteverlauf dokumentiert und dem Fahrer präzise Informationen liefert.

Einfachere Einstellung

Mit dem Lexion 780 setzte Claas 2013 einen weiteren Meilenstein in seiner Mähdreschergeschichte. Neben einem 13.500 Liter fassenden Korntank ist er mit dem integrierten Fahrassistenzsystem Cemos Automatic ausgestattet. Die Software steuert bestimmte Vorgabewerte des Landwirtes an und findet schon nach kurzer Zeit die optimale Einstellung der Arbeitssysteme. Unter Berücksichtigung der sich ändernden Erntebedingungen im Tagesverlauf wird die optimale Einstellung immer wieder sekundengenau überprüft und permanent angepasst. Auf der Agritechnica wurde der Lexion 700, der mittlerweile über eine 4D-Reinigung und eine automatische Gutflusskontrolle verfügt, als „Maschine des Jahres 2016“ ausgezeichnet.

Im Laufe der Jahre überzeugte die Lexion-Baureihe Kunden auf der ganzen Welt. Viele von ihnen vertrauen seit über zwei Jahrzehnten auf die leistungsstarken Erntemaschinen, darunter auch Lohnunternehmer Burghard Kaufmann aus dem Osnabrücker Land: „Mein Vater hat den ersten Claas Mähdrescher Anfang der 1960er Jahre angeschafft. Seither haben wir immer mit Claas Maschinen gearbeitet. Der erste Lexion 430 kam 1998 dazu.“ Erst kürzlich hat Burghard Kaufmann seinen achtzehn Mähdrescher umfassenden Fuhrpark um einen Lexion 670 erweitert.

Auch interessant