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Mähdrescher- und Pressenabsatz rückläufig

Externer Autor
am
18.09.2014

In der vergangenen Saison, bis Ende August 2014, wurden insgesamt 1.865 Mähdrescher und 2.144 Ballenpressen verkauft, wie der VDMA Landtechnik meldet.

Die deutschen Landwirte und Lohnunternehmer haben in der vergangenen Saison weniger in neue Mähdrescher und Ballenpressen investiert als in den vergangenen drei Jahren. Der Mähdreschermarkt blieb um fünf Prozent unter dem Durchschnittsniveau der letzten fünf Jahre. Bei Ballenpressen wurde das langjährige Mittel erreicht, wobei das Produktsegment der Großpackenpressen zuletzt ein überdurchschnittlich hohes Gewicht erhalten hat.
 
„Normalerweise beobachten wir im Falle schwieriger Erntebedingungen einen steigenden Bedarf an Neumaschinen bis zur letzten Minute“, resümiert Helmut Korthöber, Vorsitzender der VDMA-Produktgruppe für Erntetechnik. Trotz teilweise sehr knapper Erntezeitfenster blieb dieser Nachfrageschub in diesem Jahr jedoch aus. „Damit haben die fallenden Preise für Getreide und Ölsaaten bereits ihre Spuren hinterlassen“, so Korthöber. Angesichts der geernteten Rekordmengen und der damit einhergehenden Beanspruchung der Maschinen gehen die Hersteller wieder von einem etwas höheren Ersatzbeschaffungsbedarf für die kommende Saison aus. je
 
Weitere Informationen: www.lt.vdma.org
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