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Mehr im Monitor

Externer Autor
am
26.01.2016

Advanced Farming Systems, kurz AFS - so nennt Case IH seine Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft. Nun wurde das AFS-Programm erweitert: Die Monitore bekamen viele neue Funktionen und die automatische Lenkung wurde verbessert.

Advanced Farming Systems, kurz AFS - so nennt Case IH seine Lösungen für die Präzisionslandwirtschaft. Nun wurde das AFS-Programm erweitert: Die Monitore bekamen viele neue Funktionen und die automatische Lenkung wurde verbessert.
Die Monitore AFS 700 und der neue Electristeer-Lenkmotor können nun auch auf Fremdfabrikaten und älteren Maschinen eingesetzt werden. Beim Einbau müssen die Lenksäule oder das Original-Lenkrad gar nicht oder nur leicht verändert werden. Die Mindestgeschwindigkeit beträgt 1,6 km/h.
 
Außerdem hat Case IH das Lenkverhalten am Vorgewende verbessert. Bisher wurden die Ecken der Fahrspuren am Vorgewende systembedingt abgerundet, womit die Spur vom tatsächlichen Feldumriss abwich. Mit dem AccuGuide-Lenksystem sollen nun auch die Feldecken konturgenau ausgefahren und Fehlstellen vermieden werden.
 

Daten darstellen und austauschen

Die AFS-700-Monitore der jüngsten Generation können zukünftig neben der weltweit standardisierten Programmiersprache ISO XML auch Daten im Shape-Format verarbeiten und anzeigen. Das erleichtert den Datenaustausch, denn viele Dienstleister stellen Informationen zu Feldgrenzen, für Fahrspuren und Applikationskarten im Shape-Format dar.
 
Außerdem zeigen die Monitore GPS-Koordinaten und Kompassrichtungen. Diese Daten lassen sich laut Case IH ohne USB-Stick von einem Fahrzeug zu einem anderen manuell weitergegeben. Auch Fahrspuren, die über Fremdsysteme aufgezeichnet wurden, werden dargestellt. Neu ist auch, dass die einzelnen Tabs auf dem Display nicht mehr "Run 1" bis "Run 6" heißen müssen, sondern vom Nutzer individuell und leicht erkennbar benannt werden können, zum Beispiel "GPS" oder "ISOBUS".

All diese Daten, die die Case-IH-Maschine erzeugt, werden in der Software AFS Connect verwaltet. Neu ist nun der Datenaustausch zwischen AFS Connect und dem Farm-Management-Programm Connected Farm von Trimble. "Über Zwei-Wege-Schnittstellen können die Daten sicher und nur mit Zustimmung des Nutzers zwischen beiden Systemen ausgetauscht werden", erklärt Martin Schönberg, Precision Farming Marketing Manager bei Case IH. Connected Farm vereint dann die Daten der Fahrzeuge aller Marken mit Trimble-Technik sowie Wetterberichte oder Satellitenbilder. je
 
Weitere Informationen: www.caseih.com
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