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Merlos Modul-Teleskoplader kommen

Externer Autor
am
18.09.2014

Merlo hat seinen 1996 geborenen „Turbofarmer“ neu konzipiert und stellt die neuen Modelle in Modul-Bauweise zur EuroTier vor.

{BILD:617172:jpg}Gleich geblieben sind 3,8 oder 4,2 t Hubkraft und sieben oder zehn Meter ausfahrbare Ausleger. Neu ist dagegen zum einen die neu designte Kabine: Mit einem Innenmaß von 1.010 mm ist sie die breiteste des italienischen Herstellers. Im Vergleich zum Vorgänger-Modell konnte der Geräuschpegel um 3 dB vermindert werden. Weitere Änderungen sind die niedrige Motorhaube, ein geringeres Maschinengewicht und reduzierte Abmessungen. Für Komfort und Sicherheit sollen außerdem ein Sortiment an Cab-Suspension-Geräten mit schwingungsgedämpfter Kabine und die dynamische Lastkontrolle MCDC sorgen. Dem Heck fügt Merlo die Option einer mechanischen Zapfwelle mit 540/1.000 U/min hinzu. Sie soll neunzig Prozent der Motorleistung erreichen. 
 
In Modul-Bauweise produziert, werden zwanzig Modelle des neuen Turbofarmers erhältlich sein. Sie sollen über ein stufenloses Getriebe agieren, 18 Prozent Kraftstoff einsparen und die Leistung von Stufe-3B-Motoren mit bis zu 156 PS bringen. Die Lösungen dazu heißen EPD und MCVTronic.
 
EPD (Eco-Power-Drive) ist ein in allen modularen Turbofarmern integriertes System, bei dem die Motorendrehzahl unabhängig von der Fahrgeschwindigkeit reguliert werden kann. Selbstständig sucht das System nach der bestmöglichen Leistungsvariante und modifiziert dafür die Funktionsparameter der Pumpe, des Hydrostat-Antriebs und Diesel-Motors. Sensoren erlauben, die Kraft zu kalkulieren, die der Bediener anfordert. Das Gaspedal legt die Endgeschwindigkeit fest.
 
MCVTronic (Merlo Continuous Variable Transmission), Merlos stufenloses Getriebe, gehört zur Ausstattung mehrerer modularer Turbofarmer. Der hydrostatische Antrieb besteht aus zwei Motoren. Bei niedrigen Geschwindigkeiten arbeiten sie zusammen, um das maximale Drehmoment sicher zu stellen. Für Transporte wird der eine Motor durch das System entkoppelt, um höhere Fahrgeschwindigkeiten zu erreichen. So fließt das gesamte hydrostatische Öl zum anderen Motor, der eine Höchstgeschwindigkeit von bis zu 40 km/h erzeugt. Im Vergleich zum Zwei-Gang-Getriebe soll die Technik ein um zwölf Prozent höheres Drehmoment bei niedriger Drehzahl bringen. Während der Anwendungen mit mittlerem bis niedrigerem Drehmoment - wie im schnellen Fahren - schaltet sich einer der Motoren aus. Bei kräftiger Drehmoment-Anforderung und niedriger Geschwindigkeit arbeiten beide Hydrostat-Motoren parallel. je

Weitere Informationen: www.merlo.de
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