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Neue Agrar-Software

Externer Autor
am
01.11.2015

Zum Start der Agritechnica geht netfarming.de online, eine neue Plattfrom zur Verwaltung von landwirtschaftlichen Daten. Die Inhalte: teilflächenspezifische Grunddüngung, Aussaatplanung für Mais und RTK-Korrekturdatendienst.

Die Plattform wurde von der Agravis-Tochtergesellschaft NetFarming GmbH entwickelt. Basis für alle Anwendungen sind die Management-Zonen-Karten, die mit Hilfe von Bodenproben, Satellitenbildern und vielen weiteren Informationen Management-Zonen-, Nährstoff- und Streu-Karten erstellt werden. Im ISOXML- oder Shape- Format werden sie an das Traktorterminal geschickt. Die Flächen müssen aber zunächst erfasst werden. "Dazu bieten wir Unterstützung an, der Landwirt kann es aber auch selbst erledigen", erläutert Frank Wiedenroth, Geschäftsführer von NetFarming.
 
Die aufbereiteten Daten können über ein Modem direkt an das Schlepperterminal gesendet werden, sofern der Traktor diese Technik unterstützt. Für 2016 strebt NetFarming gemeinsam mit dem Partner Lesswire eine Lösung an, die für jeden Schlepper einen direkten Datentransfer ermögliche. "Die Hardware dafür wird gestellt. Der Landwirt muss allerdings ein Terminal haben, das dafür geeignet ist", erklärt Wiedenroth. Derzeit werden die Daten in vielen Fällen noch per USB-Stick übertragen.

RTK im Kleinen

Landwirten, die sich für die Services entscheiden, stellt die Agarvis NetFarming GmbH ein Starterpaket zusammen. Es enthält die Erstellung von drei Zonenkarten für Felder eigener Wahl, einen Beratungstermin vor Ort und den Portalzugang. Wenn Kunden künftig mit der Plattform arbeiten und dabei Hilfe brauchen sollten, können sie sich an einen Benutzersupport wenden.
 
Wie bereits erwähnt, können über netfarming.de RTK-Systeme verwaltet werden. Neben dem RTK-Korrekturdatensystem "RTK global" bietet NetFarming nun auch die günstigeren Alternativen "RTK regional" und "RTK lokal" auch. jetzt auch Alternativen im Programm. "RTK lokal" richtet sich speziell an kleinere Betriebe. Größere Einheiten, die bis zu fünf Maschinen mit dem Korrekturdatendienst ausstatten wollen, können mit "RTK regional" ihren Bedarf decken. Vorteil beider Varianten sei, dass die Nutzer dafür keine physikalische Basisstation bauen und betreiben müssen, sondern eine virtuelle RTK-Referenzstation ausreicht. je
 
Weitere Informationen: www.agravis.de
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