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Neuer Orbis, neues Transportsystem

Externer Autor
am
17.10.2014

Bei der Schneidwerksbaureihe Orbis von Claas gibt es Neuheiten: zum einen das neue Modell Orbis 600 SD und zum anderen integrierte Transportsysteme für die Orbis 750 und 900.

Die Orbis Baureihe umfasst bisher die vier Modelle Orbis 450 / 600 / 750 / 900 mit Arbeitsbreiten zwischen 4,50 und 9,00 m. Das Orbis 600 mit 6 m Arbeitsbreite ist das meistverkaufte Modell und kommt weltweit unter den unterschiedlichsten Erntebedingungen zum Einsatz.
 
Nun wird die Orbis Baureihe um ein zweites 6 m Modell, das neue Orbis 600 SD (SD = small disc) erweitert. Das bekannte Orbis 600 arbeitet mit vier großen Scheiben für die Ernte von mittelwüchsigen und extrem hohen Maisbeständen. Das neue Orbis 600 SD arbeitet mit sechs Scheiben, wobei die zwei äußeren großen Scheiben durch je zwei kleinere Scheiben und zwei zusätzliche Fördertrommeln ersetzt sind.

Auf diese Kombination von kleinen und großen Scheiben setzt Claas bereits in den Orbis Modellen 450, 750 und 900. Es soll in mageren Maisjahren mit nur kleinen bis mittleren Aufwuchshöhen oder bei der Ernte entsprechend kurzer Maissorten seine Vorteile zeigen. Die kleineren Scheiben in Kombination mit den Fördertrommeln sorgen nach Herstellerangaben für einen konstanten Gutfluss und bieten vor allem auch bei kürzeren Pflanzen ein hohes Maß an Funktionssicherheit. Mittig verbaut sind zwei große Scheiben. Mit ihnen soll wegen niedriger Anlaufmomente das Einschalten und Reversieren unter Volllast problemlos möglich sein.

Weitere Eigenschaften des Orbis sind der kurze Aufbau für Wendigkeit und, dass es für die Straßenfahrt auf eine Breite von 3,00 m vertikal geklappt werden kann.

Neues Transportsystem für Orbis 750 und 900

Für den Straßentransport bringt Claas auch was Neues auf den Markt. Das Transportsystem für die reihenunabhängigen Maisgebisse Orbis 750 und 900 ist jetzt in das Vorsatzgerät integriert ständig einsatzbereit. Die Bedienung erfolgt von der Fahrerkabine des Jaguars aus. Die gesetzlich vorgeschriebenen Gesamtgewichte und Achslasten des Feldhäckslers auf Straßen und Wegen sind laut Claas eingehalten. Starke Unebenheiten oder auch Schlaglöcher auf Straßen und Feldwegen sollen über das Transportsystem abgefedert und durch die zusätzliche Regelung des Hydraulikdrucks in den Vorsatzhubzylindern ausgeglichen werden. Das gilt auch für starke Bremsvorgänge, wo zunehmende Lasten aufgefangen werden müssen.

Und so funktioniert's

Für die Transportfahrt sind die Seiteneinheiten des Gebisses übereinander geklappt und die Schutzeinrichtungen angebracht. Der Fahrer betätigt den Straßenfahrtschalter in der Kabine des Jaguar und aktiviert dadurch das integrierte Transportsystem. Die Positionen von Vorsatz und Transportsystem verändern sich zunächst nicht. Dazu muss der Fahrer den Jaguar auf mindestens 2 km/h Fahrgeschwindigkeit gebracht haben und zusätzlich die Taste Auto Contour/Auflagedruck am Fahrhebel betätigen. Dann stellt sich das Orbis automatisch auf die Transporthöhe ein und das Transportsystem wird ausgefahren. Nach einer kurzen Einregulierungsphase der Schwingungstilgung (rotes Symbol im Bedienterminal Cebis) ist diese voll aktiv (Symbol wechselt auf grün).

Durch erneutes Betätigen des Straßenfahrtschalters bei mindestens 2 km/h Fahrgeschwindigkeit oder beim Klappvorgang wird das Transportsystem deaktiviert. Es wird automatisch in Parkposition eingezogen und das Orbis ist wieder einsatzbereit für den Feldbetrieb. Beim abgebauten Vorsatzgerät ist das Transportsystem eingefahren und das Orbis ruht auf seinen Kufen. Zusätzliche Stützfüße werden nicht benötigt.

Das neue Transportsystem ist bis zu 40 km/h Straßenfahrt zugelassen und für den 900er Jaguar mit den Orbis 900 und Orbis 750 freigegeben sowie für den 800er Jaguar mit dem Orbis 750. Die Zulassung für das Orbis 750 ist abhängig vom Bundesland und von der Ausstattung. Beim Orbis 900 muss grundsätzlich das Transportsystem eingesetzt werden. Nachrüstbar ist das System bei den bestehenden Orbis 750 (in Verbindung mit einem Jaguar 800) und Orbis 900. je

Weitere Informationen: www.claas.de
 
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