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Dewulf Enduro Kartoffelroder

Neuer vierreihiger Selbstfahrer von Dewulf

Der selbstfahrende Kartoffelroder Dewulf Enduro bei der Ernte
am Dienstag, 24.11.2020 - 08:45

Mit dem Enduro bringt Dewulf einen 4-reihigen Siebkettenroder als Selbstfahrer auf den Markt. Anstelle eines Raupenlaufwerks kommt der Enduro mit Reifen.

Produktschonung, Kapazität und Bedienkomfort – durch diese Merkmale soll sich der neue Enduro laut Dewulf auszeichnen. 30 Jahre Erfahrung und mehrere Jahre Entwicklung liefen in den neuen Siebkettenroder. Im vierreihigen Selbstfahrer ist ein Scania Motor mit 450 PS verbaut, der die Abgasnorm V erreicht. Auf die Waage bringt er 27 Tonnen Leergewicht.

Geringer Bodendruck dank Soil Saver Technologie

Trotz des hohen Gewichts der Maschine achtete Dewulf bei der Entwicklung besonders auf den Bodendruck. Die Soil Saver Technologie hält diesen durch eine Gewichtsverteilung über 3 Achsen und optionale Reifen mit VF-Technologie bei weniger als 1,5 kg/cm². Durch den weit hinten liegenden Schwerpunkt der Maschine beschädigen die Vorderräder die Dämme selbst bei nassen Bedingungen nicht.

Einzigartig ist, dass der Fahrer je nach Bedarf aus der Kabine die Neigung der Reinigungseinheit stufenlos zwischen 0 und 12° einstellen kann. Entlang der Siebketten weist der Roder keine Verengungen aus, was zu einer optimalen Siebkapazität führt.

Kartoffeln schonend ernten

Der Umlaufelevator Fill-Tastic mit patentierter neuer Technologie hat bei einer besonders produktschonenden Geschwindigkeit, die per Sensor reguliert wird, eine Kapazität von 200 t/h. Der 10 Tonnen fassende, zweiteilige Bunker kommt mit Ablade-Elevator, der überschüssige Erde beim Entladen dank Stabkette aussiebt. Die kippende Spitze sorgt dabei zusätzlich für eine dauerhaft niedrige Fallhöhe des Ernteguts.

Im folgenden Jahr startet Dewulf mit der Serienfertigung des Selbstfahrers. Bestellungen nimmt das Unternehmen bereits an. Der genaue Preis der Maschine steht noch nicht fest.

Mit Material von Dewulf