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Peilsender für Traktoren

Julia Eder, traction
am
19.04.2016

Immer wieder werden teure Landmaschinen gestohlen. Dagegen kann man Vorkehrungen treffen. Eine davon ist die kleine Ortungsbox SpotGuard von GuardSystems.

Immer wieder liest man von gestohlener Landtechnik. Um sich davor zu schützen, gibt es viele Möglichkeiten: Von Kamera- und Geofence-Überwachung, über Lenkrad- und Wegfahrsperren bis hin zu Ortungssystemen, die einige Hersteller ohnehin verbauen. GPS-Ortungssysteme lassen sich allerdings mit Störsendern außer Gefecht setzen.

SpotGuard vom Hersteller Guard Systems arbeitet mit einer anderen Technik: Hier wird der Standort des Geräts, an dem SpotGuard angebracht ist, über das Mobilfunknetz (GSM-Netz) bestimmt. Im Ernstfall werden laut Hersteller mit Radio Tracking, auch bekannt als UKW-Peilung, Objekte metergenau in Gebäuden und Containern GPS-unabhängig geortet. Einen GPS-Empfänger hat SpotGuard aber zusätzlich, damit der Nutzer jederzeit per Internet den Standort des Geräts sehen kann.

Klein und robust

Die Ortungsbox ist es wasser- und staubgeschützt (IP67), funktioniert batteriebetrieben und ohne Kabel etwa sechs Jahre bei einer Positionsmeldung am Tag. Die Betriebstemperatur reicht von -20 bis +65 °C. In der webbasierten Anwendung lassen sich Zeit und Datum der letzten Position einsehen sowie Geofences und Berichtsintervalle festlegen. Auch sind Batterie- und RF-Status sowie der Bewegungsverlauf der letzten Tage, Wochen und Monate darstellbar. Kunden können die kleine Box (8x8,2x2,2 cm) selber versteckt in der Maschine anbringen.

Der UVP für den SpotGuard beträgt im 3-Jahres-Paket 398,- Euro (zzgl. MwSt.) und im 6-Jahres-Paket 659,- Euro (zzgl. MwSt.), die folgende Leistungen beinhalten: 24/7/365 Kundenservice und Unterstützung der Alarmzentrale in Diebstahlsituationen, Abstimmung mit der Versicherung für die Kostenübernahme der Wiederbeschaffung, Nutzung des Internetportals, eine Quad-Band SIM-Karte sowie alle anfallenden Roaming- und Datenkosten innerhalb der EU und Skandinavien (weltweiter Service auf Anfrage), Software-Updates, inklusive Kartendarstellung.

Bisher hat Guard Systems nach eigenen Angaben über 40.000 aktive Systeme installiert, Werte von über 30 Mio. Euro gesichert und über 3000 Wiederauffindungsoperationen weltweit durchgeführt.

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