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Ploeger stellt selbstfahrenden Bandschwader vor

Ploeger CM4240
am Montag, 08.07.2019 - 12:57

Ploeger hat ein neues Konzept eines selbstfahrenden Bandschwaders entwickelt. Das neue Modell trägt den Namen CM4240, kurz auch „Merger“ genannt. Nach mehrjähriger Entwicklung setzt der Hersteller nun diese Saison drei Prototypen bei Lohnbetrieben ein. Die erste Produktionsserie ist für den Herbst geplant. Der Merger kombiniert die Schwadtechnik des österreichischen Herstellers Reiter mit verschiedenen eigenen Neuerungen.

Die Entwicklung des CM4240 kommt dem seit einigen Jahren steigenden Interesse für Bandschwader entgegen, für das es bislang – zumindest für Lohnbetriebe – noch keine geeignete Lösung gab, so der niederländische Hersteller Ploeger.

Die Maschine kann auf Knopfdruck von der Mitten- auf die Seiten- oder sogar Doppelschwadablage umgeschaltet werden. So soll der Merger ein optimales Schwad für den Häcksler oder Silagewagen bereiten. Arbeitsgeschwindigkeiten bis zu 20 km/h sind dabei möglich. Außerdem hat der Fahrer die Pick-ups immer vor sich, denn die Pick-ups sind vor den Rädern angeordnet. Somit wird nicht über die Pflanzen gefahren. Die Pick-ups sind zudem flexibel, wodurch sie eventuellen Unebenheiten des Bodens folgen. Laut Ploeger sorgen die Schleppzinken dafür, dass auch bei unbeabsichtigter Bodenberührung keine Verschmutzungen in die Pflanzen gelangen können. Eine Neuheit der Maschine ist auch die Dreipunktaufhängung mit Seitenverschiebung, die sowohl die Mitten- als auch die Seitenschwadablage ermöglicht. So können die Breite des Schwades und die Menge des Mähguts entsprechend der Häcksler-, Silagewagen- oder Großballenpressenkapazität angepasst werden. Eine weitere Entwicklung sind die doppelten, angetriebenen Schwadrollen, die eine Aufnahme des Mähguts mit hoher Geschwindigkeit gewährleisten sollen. Die Arbeitsbreite variiert von 10 bis 12 Meter. 

Auf der diesjährigen Agritechnica in Hannover wird der selbstfahrende Bandschwader zu sehen sein.