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Pöttinger Tri Drive: Gut verzahnt

Julia Eder, traction
am
12.03.2016

Pöttinger hat das Herzstück seiner Scheibenmähwerke, den Mähbalken, überarbeitet: Für Laufruhe und Langlebigkeit soll durch sichere Kraftübertragung die neue Zahnräderoptimierung Tri Drive sorgen.

Entwickelt und hergestellt im Hauptwerk in Grieskirchen, sind die Scheibenmähwerksbalken eine Herzensangelegenheit von Pöttinger. Bei der Entwicklung nahmen sich die Österreicher die Technik der Trommelmäher zum Vorbild. Die verstärkte Förderwirkung des Trommelmähers und die damit verbundene Leichtzügigkeit werden über abgeflachte Kegelflächen auf der Mähscheibe verwirklicht. Das Mähgut soll dadurch leicht und gleichmäßig über die flachen Mähscheiben abfließen. Und, verspricht Pöttinger, man spart Kraftstoff - denn wenn der Futterfluss nicht stockt, geht auch keine Leistung verloren.

Tri Drive funktioniert so: Die Mähscheiben werden durch gleichgroße Zahnräder (39/50) angetrieben. Drei Zähne im Eingriff (daher der Begriff Tri) sollen die Kraft besser übertragen übertragen und so das Futter sanfter einlaufen lassen. Der neue Stirnrad-Antrieb läuft geradlinig. Auch an den Oberflächen der Zahnräder hat Pöttinger gedreht, so dass die Zahnräder jetzt laut Hersteller ruhiger und leiser laufen. Die Zahnräder sind gehärtet, geschliffen und mit langlebigen doppelreihigen Schrägkugellagern ausgestattet.

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