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Pöttinger: Zuwachs für neue Generation von Mähkombinationen

Dieser Artikel ist zuerst in der Agrartechnik erschienen.

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Lukas Arnold, Agrartechnik
am
18.08.2017

Die neueste Mähkombination Novacat A10 aus dem Hause Pöttinger bekommt Zuwachs: Der kleinere Bruder Novacat A9 misst in Kombination mit einem Frontmähwerk 8,92 oder 9,18 Meter Arbeitsbreite.

Pöttinger Novacat A9

Das Novacat A9 kann in Front-/Heck-Kombination (Anbaubock für drei bzw. 3,5 Meter Frontmäher) verwendet werden und ist laut Hersteller sehr anpassungsfähig: Über zwei Absteckpositionen kann die Arbeitsbreite entsprechend angepasst werden. Die Überdeckung beträgt in der engsten Position zwischen einem Drei-Meter Frontmähwerk und der Kombination 52 Zentimeter, in der maximalen Position zwischen einem 3,50 Meter Frontmähwerk und der Kombination 60 Zentimeter.

Die Mähkombination ist mit Schwadformer ohne Aufbereiter, mit ED-Zinkenaufbereiter oder mit RCB-Walzenaufbereiter erhältlich. Eine hydraulische Mähwerksentlastung ist bei allen Modellen inklusive.

Das spezielle Eingangsgetriebe Y Drive mit Stirnradgetriebe verfügt über einen gegenüberliegenden Antrieb. Das bietet den zentralen Vorteil, dass längere Standardgelenkwellen mit geringerer Abwinkelung eingesetzt werden können. Möglich wurde der spielfreie Antrieb über Standardgelenkwellen durch die Positionierung der Überlastkupplungen am Getriebe und der optimalen Drehzahlübersetzung des Getriebes. Ein Doppelgelenk in der inneren Mähtrommel sorgt für eine verspannungsfreie Verbindung zwischen Winkelgetriebe und Balken. Das Ergebnis: ein ruhigerer Lauf bei gleichzeitig höherer Leistungsfähigkeit, auch bei hartem Einsatz und in Vorgewendeposition. Das wirkt sich auch in einer deutlich verlängerten Lebensdauer aus.

Nonstop Lift - neue, hydraulische Anfahrsicherung

Nonstop Lift ist, so Pötinger weiter, eine innovative Technik zum optimalen Schutz des Mähbalkens. Die beidseitige Anfahrsicherung ermöglicht ein effizientes Ausweichen des Mähbalkens bei Hindernissen. Das Besondere daran: Der Ausleger ist über ein Kugelgelenk gelagert und über einen Dreieckslenker hydraulisch vorgespannt. Der Auslösedruck ist am Manometer ersichtlich und leicht einstellbar. Beim Auslösen wird der Ausleger über den Dreieckslenker nach hinten geschwenkt und zusätzlich über das Kugelgelenk vorne hochgedreht - ein „dreidimensionaler“ Schutzmechanismus. So löst sich das Mähwerk leichter vom Hindernis und es können größere Schäden des Mähwerks bei höheren Geschwindigkeiten vermieden werden.

Herzstück der Mähkombination ist der Novacat Mähbalken mit dem serienmäßigen Klingen-Schnellwechselsystem. Abgeflachte Kegelflächen, ein optimierter Gegenschneidebereich sowie die großzügige Überlappung der Messerlaufbahnen sorgen laut Hersteller für perfekten Futterfluss, erstklassige Schnittqualität und gleichzeitig optimale Schonung der Grasnarbe.

Kompakt im Transport

Zum Straßentransport wird das Mähwerk hydraulisch hochgeklappt und mit einer stabilen Transportverriegelung gesichert. Mit vier Meter Transporthöhe, einer Transportbreite von 2,95 Meter und einer Bodenfreiheit im Transport von 31 Zentimeter in der schmalen Arbeitsbreite und 18 Zentimeter in der breiten Variante ist das Novacat A9 kompakt im Transport. Da der Mittelrahmen der tiefste Punkt in Transportposition ist, besteht keine Beschädigungsgefahr. Die serienmäßig mechanische Transportverriegelung ist hydraulisch bedienbar. Es ist kein Seilzug notwendig. Abstellstützen sind serienmäßig – damit kann das Novacat A9 hochgeklappt abgestellt werden, bei geringstem Platzbedarf.

Einfaches Wartungsmanagement über Bedienterminal

Serienmäßig ist die Mähkombination mit dem Select Control Bedienterminal (ein doppelt wirksames Steuergerät) ausgestattet. Es ermöglicht die Vorwahl der Mäheinheiten, die Steuerung der Seitenschutzklappung, die hydraulische Transportentriegelung sowie die Einstellung der Entlastung über Absperrhähne. Zusätzlich hat das Bedienterminal eine Wartungsanzeige integriert: Abhängig von der Einsatzzeit der Antriebsgelenkwelle des Mähwerks wird am Bedienterminal angezeigt, welche Wartungen an der Maschine durchzuführen sind.

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