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Ropa: Neuer Tiger 6S zur Saison 2020

Ropa_Agritechnica
Matthias Mumme, traction
am
10.09.2019

Ropa präsentiert mit neuem Tiger 6S mit bis zu 796 PS den weltweit stärksten Zuckerrübenroder. Er läuft in diesem Jahr als Vorserie und soll zur Kampagne 2020 voll verfügbar sein.

Ab 2020 in Serie

Nach mehrjähriger Entwicklung mit Feldtests wird Ropa 2020 mit der Auslieferung den neuen Tiger 6S beginnen. Bereits in diesem Jahr ist eine Vorserie im Einsatz. Angetrieben wird der Dreiachser je nach Marktanforderung wahlweise von einem 16,12 l großen Volvo Penta-Motor mit 565 kW/ 768 PS oder 585 kW / 796 PS Leistung. Ersterer, der TAD1634VE-B, kommt bei der Abgasreinigung ohne SCR-Anlage und Abgasrückführung aus und bringt bis zu 3.260 Nm auf die Kurbelwelle. Die zweite Variante ist der TWD1683VE. Er leistet mit doppelter Turboaufladung bis zu 3.650 Nm Drehmoment und kommt laut Hersteller bei der Abgasreinigung ohne SCR-Katalysator und Abgasrückführung aus, wobei die Abgasstufe V erfüllt wird. Bereits ab 1.000 Motorumdrehungen sollen 3.550 Nm Drehmoment zur Verfügung stehen.

Die Kraftübertragung erfolgt geradlinig mit Kardanwellen an alle drei Achsen. Dabei erfolgt der Antrieb stufenlos von 0 bis 40 km/h bei reduzierter Motordrehzahl. Bei Straßenfahrt soll ein neuer intelligenter Lenkungshauptschalter ein automatisches Synchronisieren der Knick- und Vorderachslenkung ermöglichen.

Das patentierte R-Soil Protect-Fahrwerk mit hydraulischem Hangausgleich und Wankstabilisierung arbeitet nun mit einem 3-Achsen-Gyroskop für die Beschleunigungsmessung und Fliehkraftkompensation, um eine noch genauere und feinfühligere Neigungsregulierung zu gewährleisten.

Neue Kabine mit zwei großen Terminals

Ropa_Rübenroder

Das Führerhaus bekommt ein neues Interieur für ein großzügigeres Raumgefühl. Die Bedienung der zwei Terminals mit jeweils 12,1 Zoll großem Farbdisplay erfolgt mittels interaktiver Schaltflächen, und ist mit seinem Flat-Design an die Bedienung moderner Tablets und Smartphones angelehnt. Dank höherer Pixeldichte wurde die Ablesbarkeit laut Ropa verbessert.

Im Terminal in der linken A-Säule können zusätzlich Kamerabilder angezeigt werden. Dabei sind serienmäßig Digitalkameras an Bord. Bei Rückwärtsfahrten und Bunkerentleerungen wird das jeweilig passende Kamerabild automatisch eingeblendet.

Über ein neues ergonomisches Bedienelement an der linken Armlehne sollen sich Entladeband und Bunkerentleerung noch komfortabler steuern lassen. Am rechten Multifunktionshebel können fünf Funktionstasten individuell belegt werden.

Serienmäßig ist ein Telemetriemodul integriert, das den vorausschauenden Service 4.0 mit schneller Diagnose und Hilfestellung ermöglichen soll. Servicetechniker können sich von extern bei Freischaltung in die Maschinensteuerung einklinken und den Fahrer ggf. bei Problemlösungen unterstützen. Zusätzlich bietet das R-Connect-Portal die Möglichkeit, Aufträge anzulegen, aufzuzeichnen und auszuwerten sowie eine Optimierung der Einzelmaschine und eines Flottenverbands vorzunehmen.

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