Login
News

Strautmann bringt Rollbandwagen

Externer Autor
am
16.09.2015

Mit dem Aperion steigt Strautmann mit einem eigenen Konzept in den Markt für Rollbandwagen ein.

Mit dem Aperion steigt Strautmann mit einem eigenen Konzept in den Markt für Rollbandwagen ein.
{BILD:643264:jpg} 
Anders als bei bekannten Rollbandwagen setzt Strautmann auf ein umlaufendes Endlosband, das von mehr als 30 Stütz- und Tragrollen bewegt und geführt wird. Das Gummiband selbst ist 210 cm breit und 10 mm stark, und wird durch eine gummibeschichtete Walze im Heck hydraulisch angetrieben. Auf eine bewegliche Frontwand kann laut Strautmann verzichtet werden.
 
Die Seitenwände des Aufbaus bestehen aus glasfaserverstärktem Kunststoff, die in stabilen Rungen aufgehängt sind. Dadurch entsteht ein kantenloser Laderaum. Zudem soll die glatte und wärmeisolierende Oberfläche der Seitenwände ein Festfrieren von Ladegütern wie Kartoffeln oder Rüben bei Transporten im Winter verhindern. Für Schüttgüter kann der Laderaum durch Aufsätze um 70 cm erhöht werden. Zudem ist die Ausrüstung mit zwei mechanisch angetriebenen Dosierwalzen möglich, wobei sich das Dosierwalzenaggregat bei Nichtgebrauch demontieren lässt. Zukünftig soll der Aperion auch mit einem Wechselaufbau, beispielsweise für einen Stalldungstreueraufsatz, erhältlich sein.
 
Der Rahmen des Aperion ist komplettverzinkt und sitzt auf einem hydraulischen Fahrwerk von BPW, das optional mit einer Federung ausgestattet werden kann. Für die Deichsel sind eine mechanische oder eine hydraulische Federung lieferbar.
 
Der Aperion ist zunächst in zwei Größen erhältlich. Der Aperion 2401 bietet 24 t Gesamtgewicht und 28 Kubikmeter Ladevolumen, das mit Aufsätzen auf bis zu 42 Kubikmeter vergößert werden kann. Der Aperion 3401 bringt 34 t zul. Gesamtgewicht und 35 bzw 52 Kubikmeter Ladevolumen mit. mu
Auch interessant