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150 Jahre Pöttinger

Vom Uhrmacher zum Weltmarktführer

Fronttank-Sämaschine: Pöttinger Aerosem FDD
am Dienstag, 12.01.2021 - 09:59

Unter dem Motto „Ehre die Vergangenheit – sei die Zukunft“ feiert Pöttinger in diesem Jahr 150-jähriges Bestehen. Aus einem kleinen österreichischen Handwerksbetrieb entwickelte sich im Laufe der Jahre ein internationaler Landmaschinenhersteller.

Franz Pöttinger, der Unternehmensgründer, war ursprünglich Uhrmeister, der sich jedoch auch für die Landtechnik begeisterte und der Meinung war, dass man die Präzision eines Uhrwerks auch auf Maschinen übertragen sollte. Für seine Futterschneidmaschine erhielt er dann im Jahr 1871 auf dem Linzer Volksfest eine Auszeichnung. Auf dieser basierte die Firmengründung.

Einstieg in die Berglandwirtschaft

Pöttinger Schwadrechen mit einer 1 PS Zugmaschine

Neben der Futterschneidmaschine produzierte Pöttinger Obstmühlen und -pressen, Silo- und Futterhäcksler, Buschholzhackmaschine und Kartoffelroder. 1950 kam ein Aufladegerät für Heu, Stroh, Gras und Rübenblätter hinzu, das sich aus Verkaufsschlager entpuppte. Den Bereich Berglandbewirtschaftung revolutionierten die Österreicher mit der Heuraupe.

Vertriebsstandorte weltweit

Im Jahr 1975 stieg das Unternehmen durch den Erwerb der Bayerischen Pflugfabrik in die Bodenbearbeitung ein, im Jahr 2001 mit der Übernahme des Rabe-Werkes in die Sätechnik. So hat es Pöttinger bis heute zu 15 Vertriebsstandorten weltweit gebracht. „Seit mehr als 150 Jahren arbeiten wir bei Pöttinger für den Erfolg unserer Kunden. Pöttinger nimmt als Familienunternehmen seine Verantwortung gegenüber nachfolgenden Generationen und der Umwelt sehr ernst. Es ist unsere Aufgabe, Landtechnik zu entwickeln, die Landwirtschaft mit all ihren Aspekten auch in Zukunft zulässt“, kommentiert Gregor Dietachmayr, der Sprecher der Geschäftsführung.

Mit Material von Pöttinger