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Updates bei MF

Externer Autor
am
24.02.2015

Massey Ferguson zeigt auf der SIMA viele Neuerungen im Traktoren- und Teleskopladerbereich.

Als Nachfolger der 7600er Baureihe zeigt Massey Ferguson auf der SIMA in Paris die neuen 7700er Traktoren. Insgesamt stehen neun Modelle (140-255 PS) in den Startlöchern, um die Landwirte im mittleren Leistungssegment zu überzeugen. Wie bei MF üblich gibt es jedes Modell in drei Ausstattungsvarianten (Essential, Efficient und Exclusive), die sich in Punkten wie Getriebe oder Steuergerätebetätigung unterscheiden. Unverändert blieb die Getriebeauswahl: Hier gibt es die bekannten Dyna 4, Dyna 6 oder Dyna-VT (stufenlos). Unter der Haube arbeitet ein 7,4 bzw. 6.6 Liter großer Agco Power Motor, der für jedes Modell auch 25 PS im Boost bereit stellt. Abgastechnisch erreicht man die Tier 4 final Norm. 
 
Neu ist auch die Vorderachse: Eine Eigenkonstruktion von MF, die wartungsfrei sein soll. Die Hubkraft soll noch einmal gestiegen sein und man kann die 7700er mit insgesamt acht Steuergeräten aufrüsten.
In der Kabine wurden die Displays überarbeitet und optisch aufgewertet sowie die Menüführung überarbeitet.
Die neuen Massey Ferguson 7700 sollen ab dem zweiten Quartal in Deutschland verfügbar sein.

Neues Teleskoplader-Modell

Der MF 9305 Xtra erweitert das Angebot der Teleskoplader Serie 9000. Er leistet 3 t maximale Hubkraft und wuchtet die Lasten in maximal 5,8 m Höhe. Durch seine kompakten Abmessungen von nur 2,1 m Breite und Höhe soll er in Verbindung mir den 20 Zoll Rädern bei den viehhaltenden Landwirten punkten. Kann man als Kunde auf die kompakten Proportionen verzichten, kann man auch 24 Zoll Reifen und eine höhere Kabine ordern.
 
Auf Touren kommt der 9305 dank einem 3,6 l Tier 4i Motor, der 100 PS leistet. Das zweistufige hydrostatische Getriebe beschleunigt den Teleskoplader auf maximal 40 km/h. Die Hydraulik leistet bis zu 100 l/min. Damit sollen auch Kehrmaschinen und Ballenauflöser betrieben werden können. Für die Schwinge gibt es optional eine Schwingungstilgung. Insgesamt gibt es drei verschiedene Lenkmodi, die per Knopfdruck ausgewählt werden können. Die Kabine wurde an die größeren Modelle angelehnt und der Multifunktionshebel überarbeitet.
 
Ein neues Ausstattungsdetail ist das Smart-Handling-System (SHS), mit dem sich der maximale Hydraulikfluss begrenzen lässt um Teleskopierarbeiten sanft zu erledigen. Es gibt auch einen neune ECO-Modus, der die Motordrehzahl je nach Leistungsbedarf der Hydraulik absenkt um Diesel zu sparen.
Für Individualisten lässt sich die Wendeschaltung entweder auf der linken Seite neben dem Lenkrad oder aber am Joystick ordern.

3600 mit neuer Optik und mehr Funktionen

Sowohl die Standard- als auch die Spezialversionen der MF 3600er Serie wurden an die bekannte MF-Optik angepasst. Aber auch neue Funktionen haben Einzug gehalten. So bieten die maximal 102 PS starken Traktoren nun bis zu 3 t Hubkraft im Heck. Auch der Lenkeinschlag wurde durch einen neu konstruierten Vorderachsträger erhöht. Auch in der Kabine wurde verbessert, so gibt es nun endlich einen zentralen Blinkerhebel mit Funktionen für Licht und Hupe. Auch bei den kleinen muss man auf Komfort nicht verzichten: Auf Wunsch gibt es ein Radio mit LED-Bildschirm sowie USB Anschluss.

Weitere Neuigkeiten

Zwei Meldungen noch zum Ende. Die bereits von uns vorgestellten Traktoren der Global Serie (MF 4709 und 4708) ab sofort auf dem europäischen Markt bestellbar sind. Die Traktoren, die auf dem gleichen Konzept beruhen, aber auf unterschiedlichen Kontinenten für unterschiedliche Märkte produziert werden, sind mit maximal 95 PS zu haben. Besonders in Märkten wie Portugal, Griechenland, Italien und Spanien sieht MF gute Absatzchancen.
 
Neues gibt es auch aus dem Bereich der Erntetechnik. MF bietet für die Saison 2015 seine Mähdrescher mit dem Ernteversprechen an. Dieses besagt, sollte ein im Programm zugelassener Mähdrescher wegen eines benötigten Ersatzteils, welches nicht binnen 24 Stunden geliefert wird ausfallen, erhält der Kunde eine Entschädigung, sollte er einen Lohnunternehmer beauftragen müssen oder einen anderen Drescher anmieten. Bis zu 35 Euro je Hektar oder maximal 3.500 Euro stehen dem Kunden zu. Das Programm läuft läuft in Deutschland, Frankreich, Großbritannien, Italien und Dänemark vom 1. Juni bis zum 15. November. Zugelassene Baureihen Activa, Activa S, Beta, Delta und Centora. Kunden, die Interesse am Ernteversprechen haben, müssen vor der Saison ihre Maschine mir der Seriennummer beim Agco-Händler registrieren lassen. ksch

Weitere Infos unter www.masseyferguson.de
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