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Väderstad: Neuheiten 2015

Externer Autor
am
30.09.2014

Opus 600 und 700, Carrier L und XL, Rapid C und S und Spirit 600 C Nordic sind die neuen bzw. erneuerten Modelle im Väderstad-Programm für Bodenbearbeitung, Aussaat und Düngung.

Im Frühjahr 2015 sollen die ersten Opus-Grubber mit Arbeitsbreiten von 6 m (Opus 600) und 7 m (Opus 700) vom Band laufen. Mit 27 cm Strichabstand, Zinken auf drei Balken und einer Rahmenhöhe von 80 cm soll der Opus auch mit großen Mengen organischer Substanz bei einem moderaten Zugraftbedarf zurechtkommen und bis zu 40 cm tief arbeiten. Um die Tiefe auch bei schweren Böden zu halten, lässt sich der Auslösedruck hydraulisch auf bis zu 700 kg verstellen.
 
Der Opus wird mit zwei Walzen erhältlich sein: eine Double SoilRunner mit 575 mm Durchmesser und U-Profil sowie eine 600-mm-Stahlwalze mit pendelnden Abstreifern. Beide Walzen sind gummigefedert, austauschbar und ihr Druck anpassbar. Bei den Scharen und Leitblechen gibt es 20 Kombinationsmöglichkeiten je nach lokalen Bedingungen. Die Schare sind auch in einer Marathon-Version in 50 und 80 mm Breite und mit Hartmetallbeschichtung erhältlich.
 
"Der Opus wurde für größere Betriebe entwickelt, die einen flexiblen Grubber suchen", erklärt Maria Redwanz von Väderstad. "Wir haben die Maschine unter anderem auf drei Betrieben in Deutschland getestet, auf denen vom leichten Sand bis zum schwersten Ton alle Böden anzutreffen waren."

Carrier L und XL

Neu im Väderstad-Sortiment sind auch die Kurzscheibeneggen Carrier L mit 51 cm und XL mit 61 cm Scheibendurchmesser (wobei die Scheiben jeweils ausgetauscht werden können). Sie kommen mit geschärften Scheibenkanten, gefedertem Fahrwerk und in Arbeitsbreiten von 4,25 bis 8,25 m auf den Markt. Die Maschine mit 8 m Arbeitsbreite ist für den Transport 4 m hoch und 3 m breit. Der verstellbare Schnittwinkel, genannt MultiSet, soll es ermöglichen, den ganzen Boden unabhängig von der Arbeitstiefe zu bearbeiten.

Auf dem Vorgewende kann der Fahrer die Maschine entweder auf der Walze oder auf dem Transportfahrwerk wenden. Die Räder können in nassen Stellen oder für flache Bearbeitung genutzt werden. Mit den neuen integrierten Clips kann der Fahrer die Arbeitstiefe von der Kabine aus anpassen. Mit der Entwicklung der Carrier L und XL wurden auch drei neue Walzen eingeführt: eine Rohrstabwalze für leichte Böden und die schon erwähnten Double SoilRunner und Stahlwalze.

Rapid C/S und Spirit 600 C Nordic

{BILD:618335:jpg}Die Drillmaschine Rapid wurde mit den Modellen C und S mit 3 oder 4 m Arbeitsbreite wiedergeboren. Sie bekam ein neues Design und einen aerodynamischen Saattank. Der wurde außerdem leicht nach vorne gezogen, um den Zugang zur Maschine zu verbessern. Neu sind auch die wartungsfreie Lager, eine hydraulische Dosierung für variable Saatmengen, ISOBUS, E-Control und GPS sowie die Wahl zwischen mechanisch oder hydraulisch einstellbarem Striegel.

Die Sämaschinen-Serie Spirit schließlich bekommt Zuwachs vom 6 m breiten Modell 600C Nordic mit 5.000 l Düngerbehälter. Ein Einscheibenschar mit 125-mm-V-Disc soll den Dünger im Reihenabstand von 25 cm zwischen den Saatreihen platzieren und dabei den Boden nicht aufwühlen, was sich laut Väderstad bei einer Frühjahrsaussaat mit frühen Trockenphasen auszahlt. Vor den Scheiben läuft das Solowerkzeug CrossBoard Heavy zur Bodenbearbeitung. Dessen Arbeitstiefe lässt sich hydraulisch unabhängig von der Düngerablagetiefe einstellen. je
 
Weitere Informationen  finden Sie unter: www.vaderstad.com
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