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Vogelsang: Neues Schleppschuhgestänge BlackBird

Vogelsang BlackBird
Alexander Brockmann, traction
am
28.06.2019

Vogelsang bringt neues Schleppschuhgestänge „BlackBird“ in den Arbeitsbreiten 12 und 15 m auf den Markt.

Vogelsang BlackBird

Im Agritechnica-Jahr stellt die Vogelsang GmbH & Co. KG ihre Neuheiten für die effiziente Gülleausbringung und -verteilung vor; darunter das Schleppschuhgestänge BlackBird. Die neue, schnabelartige und längliche Form des Schleppschuhs unterstütze ein kontrolliertes und gleichmäßiges Fließverhalten der Gülle über die gesamte Auslasslänge hinaus. Das vermeidet eine Verschmutzung der Pflanzen bei der Gülleablage, so der Hersteller. Durch aktiven Druck dringe die zugespitzte Kufe des BlackBird in den Boden ein und ziehe einen schmalen Streifen für die direkte Gülleablage unter den Pflanzenbestand. 

Vogelsang hat auch die Schlauchverlegung modifiziert, so dass ein „Anfahrts-V“ verhindert werden soll. Die Schläuche selbst sind schwarz und wurden beim neuen Schleppschuhgestänge erstmals verbaut. Für Stabilität stehen die neuen Blattfedern und ihre Schwingungstilgung. Sie schützen die gesamte Konstruktion vor übermäßigen Belastungen und verringern Schwingungen während des Straßentransports. Endlagengedämpfte Hydraulikzylinder sollen für minimale Rahmenbelastungen während der Klappvorgänge sorgen.

Das Schleppschuhgestänge ist in Arbeitsbreiten von 12 und 15 Metern erhältlich und lässt sich auf eine Transportbreite von 2,99 Metern zusammenklappen. Durch Hochklappen des Gestänges greift das DropStop-Prinzip, das Verschmutzungen am Vorgewende, auf Straßen und Wirtschaftswegen vermeidet. 

Exaktverteiler mit neuem Servicekonzept

Vogelsang BlackBird

Im BlackBird ist der weiterentwickelte Vogelsang-Exaktverteiler ExaCut ECQ verbaut. Er ist mittig im Seitenarm positioniert. Großzügige Querschnitte und Strömungsleitbleche sollen für ein ruhiges Fließverhalten und eine hohe Verteilgenauigkeit der Gülle sorgen. Zugunsten einer schnelleren und einfacheren Wartung des ExaCut ECQ hat Vogelsang auch sein Servicekonzept angepasst und eine Wartungsklappe für den direkten Zugriff auf alle innenliegenden Teile eingefügt. Für Servicearbeiten müssen daher weder der Exaktverteiler noch der Deckel mit den angeschlossenen Abgangsschläuchen und Zuführleitungen demontiert werden. So lasse sich der ExaCut ECQ dank des QuickService-Konzepts in wenigen Minuten warten. Außerdem habe sich der Leistungsbedarf reduziert. Nach Angaben von Vogelsang um bis zu 50 Prozent. Grund sei das neue Rotordesign und die geringeren Drehzahlen. Da die Schneidmesser durch minimierte Drehzahl und Verteilerinnendruck weniger beansprucht werden, soll sich auch die Standzeit um bis zu 50 Prozent verlängern. 

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