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Weniger Investitionen

Externer Autor
am
19.03.2015

Laut dem Europäischen Verband der Landmaschinenindustrie CEMA schrumpft der Absatz von Technik für den Ackerbau in der EU 2015 um weitere 7 Prozent.

Laut dem Europäischen Verband der Landmaschinenindustrie CEMA schrumpft der Absatz von Technik für den Ackerbau in der EU 2015 um weitere 7 Prozent.
Bereits 2014 ging der ging der Absatz von Geräten für Bodenbearbeitung, Aussaat, Düngung und Pflanzenschutz innerhalb der Europäischen Union um rund 5 Prozent auf 3,6 Mrd. Euro zurück. "Es gibt derzeit nur noch wenige Wachstumsmärkte in Europa", erklärt Gerd Wiesenhofer, Koordinator der drei CEMA-Produktgruppen, anlässlich der jährlichen Sitzung am 10. und 11. März bei der Fa. Hardi in Dänemark. Zudem müsse man berücksichtigen, das bis zum Jahr 2013 ein außergewöhnlich hohe Absatzzahlen erzielt werden konnten, die rund ein Viertel über dem Durchschnitt der fünf Vorjahre lag.
 
Ausschlaggebend für den weiteren Rückgang ist die anhaltende Nachfrageschwäche in Frankreich sowie ein Konjunkturabschwung in Deutschland. Beide Länder stellen zusammen mit 35 Prozent den größten Absatzmarkt in der EU. Dazu kommen verhaltene Aussichten für den russischen Markt, der sich 2014 noch relativ stabil gezeigt hatte.
 
Der Verkauf von Bodenbearbeitungsgeräten ging 2014 in der EU um rund 6 Prozent zurück, wobei sich die verkaufszahlen von Pflügen und Kreiseleggen konstant auf dem hohen Vorjahresniveau halten konnten. Die Auftragseingänge sind jedoch auch hier nunmehr rückläufig. Eine steigende Nachfrage gibt es laut Rolf Schneider von Kuhn S.A. aber nach Onland-Drehpflügen.

Im Bereich der Pflanzenschutzgeräte, Mineraldüngerstreuer und Sämaschinen gehen die Prognosen für 2015 ebenfalls von einem leichten Rückgang aus. Neben Frankreich geht der Absatz nunmehr auch in weiteren europäischen Landern leicht zurück. mu
 
Mehr Informationen unter www.cema-agri.org
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