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Was wirklich in der Gülle steckt

Externer Autor
am
25.10.2015

Der neue Nährstoff-Sensor VAN-Control 2.0 von Zunhammer kann in alle Gülletankwagen, Selbstfahrer, Andock- und Pumpstationen eingebaut werden und wird direkt mit dem Isobus-Terminal gekoppelt.

Die neue Düngeverordnung wird eine Hoftor-Bilanz bei der organischen Flüssigdüngern vorschreiben. Dabei wird es immer wichtiger, die tatsächlichen Nährstoffgehalte des Düngers zu kennen. Wegen der Sink- oder Schwimmschichten sind Messungen bei der inhomogenen Gülle schwierig. Deshalb arbeitet Zunhammer seit 2005 an der Entwicklung eines elektronischen Mess- und Regelsystem zur präzisen Gülledüngung.
 
Mit VAN-Control 2.0 zeigt der bayerische Hersteller nun das fertige Online-Messsystem für Gülle- und Gärsubstrate in einer neuen Kompaktversion. In dem neuen Sensor wurde erstmals der Messkopf samt Spektrometer und die Steuertechnik in einer kompakten Box verbaut. Ein Kabel führt zum Isobus-Terminal für die Stromversorgung und zum Anzeigen der Messwerte. Es ist laut Hersteller wasser- und staubdicht, rüttelfest, sowie schwankenden Temperaturen gewachsen. Jede Sekunde ermittelt der Sensor einen Messwert und errechnet daraus einen Mittelwert für die Gülle-Charge. Zudem erkennt der Messkopf automatisch die unterschiedlichen Güllearten und Substrate.
 
Das Messsystem kann erstmals auch in alle Tankwagen und Selbstfahrer anderer Hersteller integriert werden. In Gülleketten kann der Sensor entweder an der Befüllstation Trista, am Feldrand-Container oder an der Befüllpumpe eingesetzt werden. Die Tankwagen und Selbstfahrer können über Isobus  die Ausbringmenge nach N- oder Nmin-Wert einstellen. Die Dokumentation ist integriert und mit GPS-Antenne auch georeferenziert. Daneben lassen sich die Messwerte auch über einen Belegdrucker (wie eine Art Frachtbrief) schriftlich dokumentieren. je
 
Weitere Informationen: www.zunhammer.de
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