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Zusammenarbeit von John Deere und Joskin bei der Gülle-Analyse

Dieser Artikel ist zuerst in der Agrartechnik erschienen.

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Julia Seitz, Agrartechnik
am
13.10.2016

In Zusammenarbeit mit John Deere schlägt Joskin eine Analyse der Zusammensetzung der Gülle in Echtzeit vor.

Joskin Güllefass

Joskin integriert das System via ISOBUS auf die Güllefässer, welche mit einem Durchflussmengenmesser ausgestattet sind. Das ISOBUS-Protokoll dient zur Datenübertragung zwischen Harvestlab TM (NIR Analysator), MCS Rechner und dem Joskin ECU. Die Analyse der Gülle vor der Ausbringung bringt landwirtschaftliche, wirtschaftliche und ökologische Ziele zusammen.

Joskin Güllefass

Das Prinzip:

Dank einer Infrarotlinse wird eine Analyse der Hauptkomponenten der Gülle  am Fassausgang vorgenommen. Die Aufnahme berücksichtigt folgende Elemente: Stickstoff (N), Kalium (K), Ammonium (NH4) und Trockenmasse. Der NIR-Sensor sendet ein Spektrum welches durch die Inhaltsstoffe der Gülle bestimmt wird. Diese Rückstrahlung setzt sich aus verschiedenen Wellenlängen der Inhaltsstoffe zusammen. Diese Informationen werden an einen Joskin-Rechner übertragen, der diese mit den Angaben des Durchflussmesser kombiniert. Ein Zielwert, bestimmt durch den Benutzer, wird dem Stickstoffgehalt zugewiesen und ein Maximalwert dem Phosphat. Wenn die Bedingungen es ermöglichen, werden die Geschwindigkeit des Schleppers und der Durchfluss beim Anbaugerät je nach diesen Zielen eingestellt. Das Ganze gewährleistet eine extrem effiziente und die Umweltnormen einhaltende Ausbringung wobei die Gülle bestmöglich verwertet wird. Anschließend kann eine Kartographie basierend auf den Ergebnissen und den Ablesungen des GPS-Sensors erstellt werden. Eine optimale Rückverfolgbarkeit sowie Veranschaulichung der ausgebrachten Materie sind somit gewährleistet. Diese Angaben ermöglichen es möglichst gut den eventuellen zusätzlichen Beitrag von Mineraldüngern zu steuern.

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