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Betriebe

Auf die belgische Art

Externer Autor
am
31.10.2014

Wenn es ans Maishäckseln geht, kann das Lohnunternehmen Schmidt aus der Nähe von Göttingen mit einer besonderen Abfuhrlogistik punkten. Die dreiachsigen Selbstfahrer von Gilles sind effektiv, und dazu wahre Hingucker.

Wenn es ans Maishäckseln geht, kann das Lohnunternehmen Schmidt aus der Nähe von Göttingen mit einer besonderen Abfuhrlogistik punkten. Die dreiachsigen Selbstfahrer von Gilles sind effektiv, und dazu wahre Hingucker.
{BILD:620307:jpg}Wenn Axel und Hartmuth Schmidt ihre Häckselkette auf die Kunden loslassen, geht es richtig zur Sache. Denn nicht weniger als vier selbstfahrende Überlader von Gilles stehen im Fuhrpark des Familienunternehmens aus Erbsen, nordwestlich von Göttingen. Die 
roten Giganten sind mit ihrem hydrostatischen Sechsradantrieb und dem angesichts von 45 m³ Ladevolumen geringen Einsatzgewichts vor allem unter schwierigen Erntebedingungen unschlagbar. Weiterer Vorteil: Die Franzosen können mit ihren hydraulisch hochfahrbaren Ladebunkern auch Lkw-Sattelzüge mit Silage beladen. Das spart Zeit und Ressourcen.
 
Die Wurzeln des Unternehmens gehen bis ins Jahr 1645 zurück – damals jedoch noch im schlesischen Langheinersdorf. Nach der Vertreibung 1945 siedelte die Familie nach Niedersachsen über, wo Hartmuth Schmidt auch heute noch gemeinsam mit seiner Frau den Landwirtschaftsbetrieb mit mittlerweile 170 ha und 50 Kühen leitet. Nachdem sein Vater Albrecht bereits früh im Rahmen der damaligen Nachbarschaftshilfe mit dem Mähdrescher im Lohn fuhr, gründeten die Brüder Schmidt 1994 schließlich ein selbstständiges Lohnunternehmen. Später kam separat ein Fuhrunternehmen dazu, dem Axel Schmidt als Geschäftsführer vorsteht.

Das Häckseln von Mais ist nur eine von vielen Dienstleistungen, die das Lohnunternehmen Schmidt seinen Kunden anbieten kann. Neben Mähdrusch, Bodenbearbeitung und Aussaat mit Kurzscheibenegge, Pflug, Mulchsaatdrille und Einzelkornsämaschinen stehen beispielsweise zwei Selbstfahrer für die Gülleausbringung zur Verfügung. Der Holmer Terra Variant 500 wird dabei entweder mit einer 6 m breiten Kurzscheibenegge, einem 6 m breiten Schlitzgerät oder einem 18 m breiten Schleppschlauchverteiler eingesetzt. Der Claas Xerion 3800 Saddle Trac hingegen findet mit einer 5-m-Kurzscheibenegge oder ebenfalls mit dem 18-m-Schleppschlauchverteiler Verwendung. Drei Zubringer-Lkws oder vier Zubringerschlepper sorgen dafür, dass die Stillstandszeiten so gering wie möglich bleiben. In der Disposition sind dafür Axel Schmidt persönlich und Mitarbeiter Holger Mahn zuständig. mu

Den vollständigen Bericht zum Lohnunternehmen Schmidt lesen Sie in der traction-Ausgabe November/Dezember 2014.
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