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Dreimal auf Schwarz

Externer Autor
am
08.05.2015

Von den 28 Jubiläumsmodellen des Challenger MT775E Stealth gingen drei Exemplare zu deutschen Händlern. Wir haben die drei Hingucker besucht und mit Beteiligten über die Besonderheiten gesprochen.

Matthias Schein sieht schwarz – nicht für seine Felder, sondern auf seinen Feldern. Der Pflanzenbauchef Landgenossenschaft Oppurg eG ist verantwortlich für die Bewirtschaftung von 3.100 ha Ackerland und 400 ha Grünland. Und auf diesen Flächen läuft seit Anfang März eine mattschwarze Challenger-Raupe, die den Namen MT775E Stealth trägt.
 
Stealth – das bedeutet übersetzt "heimlich". Doch die Stealth-Raupe der Landgenossenschaft ist vielmehr ein Blickfang als eine heimliche Anschaffung. Nur 28 Stück produzierte Challenger - anlässlich des 28-jährigen Jubiläums seiner Raupentraktoren. Drei davon gingen nach Deutschland. Neben der besonderen Lackierung ist die Stealth mit Nightbreaker-HID-Scheinwerfern ausgerüstet.

Zwei sind noch zu haben

"Eine andere Option als eine Raupe gab es für uns nicht", sagt Schein. "Rad-Knicklenker sind immer wieder an unseren extremen Hanglagen und wechselnden Böden gescheitert. Teilweise kamen sie bergauf nicht mehr vom Fleck oder fingen an zu springen." Die gelben Challenger-Raupen fahren schon seit 2007 bei der Landgenossenschaft. Wendigkeit, Übersichtlichkeit, Fahrkomfort und die gerine Außenbreite von unter 3 m waren die Argumente für diese Wahl. Der MT775E Stealth läuft nun vor allem vor der 10 m breiten Kurzscheibenegge Joker RT von Horsch. 400 ha Saatland hat er zur Sommergerstenaussaat vorbereitet.
 
Der Stealth der Landgenossenschaft Oppurg eG trägt die Nummer 23. Doch auch die Nummern 20 und 21 sind in Deutschland und stehen noch bei Händlern, nämlich bei Carsten Trappiel und bei Tilo Leipnitz. mu

Mehr Hintergründe zu den drei Stealth erfahren Sie in  traction-Ausgabe Mai/Juni 2015.
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