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Ausland

Die Farm in der Wüste

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Lena Kampschulte, traction
am
08.11.2017

In diesem Teil seiner Reise ist Alexander Conrad im Tal des Todes unterwegs, besucht eine Farm in der Wüste und wandelt auf den Spuren von Krone North America.

Alexander Conrad reist mit seinem Motorrad quer durch die USA und Kanada. Nachdem er im letzten Teil noch im hohen Norden unterwegs war, ist er nun weit Richtung Süden ins sogenannte Tal des Todes gefahren. Hier hat er die Spuren von Krone verfolgt – denn Technik "Made in Germany" genießt auch in den USA einen hervorragenden Ruf.

Krone goes US

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Auf den Spuren von Krone ging es für Alexander Conrad zunächst nach Reno im Bundesstaat Nevada. Dort ist eine der beiden Hauptniederlassungen von "Krone North America" beheimatet. Hier erfährt Conrad dann einiges über die Geschichte von Krone in den USA. Der Start liegt schon einige Jährchen zurück. 1973 eröffnete Krone gemeinsam mit Mengele und Niemeyer die Vertriebsgesellschaft Krone-Mengele-Niemeyer in New Jersey. Das Geschäft lief sehr gut. 2000 zogen sich Mengele und Niemeyer aus dem Geschäft zurück und seitdem ist Krone North America ein eigenständiges und 100-prozentiges Tochterunternehmen von Krone. 

Die amerikanischen Fahrer und Landwirte sind begeistert von der Emsländer-Technik. So begann Krone 2012 auch damit, sein eigenes Händler-Netz aufzubauen. Einer der interessantesten Krone-Kunden ist an der Grenze zwischen Nevada und Kalifornien zu Hause.

Milchviehwirtschaft unter schwierigsten Bedingungen

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Das Örtchen Amargosa ist ein ziemlich unwirtlicher Ort. Und doch ist hier eine 18.000-Tiere-Milchviehfarm zu finden. Die Ponderosa Dairy Farm wirtschaftet hier unter extremen Bedingungen in der Einsamkeit. Temperaturen um die 48° Celsius sind hier keine Seltenheit. Seit zwei Jahren kommt auf der Farm Krone-Technik zum Einsatz: ein BiG M 420 CRi und ein BiG X 750 C. Da es im näheren Umkreis (400 km!!!) keine Lohnunternehmer gibt, werden alles Arbeiten komplett selbst erledigt. 1.300 ha bewirtschaftet die Farm. Hier werden Alfalfa, Sudangras, Triticale, Sorghum sowie Mais angebaut. Damit ist die Farm so gut wie Selbstversorger. 

Auf dem BiG M darf übrigens nur einer der insgesamt 150 Mitarbeiter sitzen: Vorarbeiter Alec. Sein Chef ist der Überzeugung, dass ein einzelner Fahrer sich weitaus mehr mit der Maschine identifiziert und dadurch einen besseren Umgang mit der Maschine an den Tag legt. Und auf dem BiG X sitzt der Chef selbst: "Den Spaß möchte ich mir nicht entgehen lassen!"

Sie wollen mehr über das Leben und Arbeiten in der Wüste erfahren? In der aktuellen traction Ausgabe 6/2017 finden Sie den ausführlichen Artikel mit vielen interessanten Fakten, Infos über das Tal des Todes und eindrucksvollen Bildern.

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