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Betriebe

Gülleprofis

Externer Autor
am
21.04.2014

1991 gründeten Andreas Osters und Christof Voß ihr eigenes Lohnunternehmen. Heute sind sie eine der ersten Adressen für professionelle landwirtschaftliche Dienstleistungen für Agrarbetriebe, Biogasanlagen und Kommunen.

1991 gründeten Andreas Osters und Christof Voß ihr eigenes Lohnunternehmen. Heute sind sie eine der ersten Adressen für professionelle landwirtschaftliche Dienstleistungen für Agrarbetriebe, Biogasanlagen und Kommunen.
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"Technisch ist viel möglich. Die Kunst ist, es menschenmöglich zu machen." Das ist der Leitspruch von Andreas Osters und Christof Voß, Geschäftsführer des Lohnunternehmens Osters & Voß. Und mit 200 Mitarbeitern ist viel möglich: Sie bedienen unter anderem 
90 Traktoren, 16 Mähdrescher, 13 Häckselketten und 32 Lkws und koordinieren Abläufe. Die technische Ausstattung des brandenburgischen Full-Service-Lohnunternehmens ist in erster Linie auf maximale Hektarleistung ausgelegt. Dabei behalten die beiden Selfmade-Unternehmer aber auch immer die Werte der Produkte – Gülle, Saat- und Erntegut – im Auge.

Schnell gewachsen

Osters und Voß waren knapp über 20 Jahre alt, als sie in der Prignitz ihre Zelte aufgeschlagen und ein Lohnunternehmen gegründet haben. „Wir setzten vor allem auf Wiedereinrichter, denn damals wusste keiner, was aus den landwirtschaftlichen Produktionsgenossenschaften wird“, erinnert sich Osters. "Nach und nach kamen immer mehr Maschinen und Kollegen dazu und um der wachsenden Nachfrage gerecht zu werden, entstanden neue Betriebszweige." 1997 hatten die beiden 35 Mitarbeiter und die  verschiedenen Standorte verursachten organisatorischen Aufwand und Kosten. Dies war Grund genug, sich nach einer neuen Bleibe umzusehen, die sie in Groß Gottschow fanden, wo bis heute der Firmensitz ist.
 
"Wir haben mittlerweile viele Standorte. Trotz allem ist ein wesentlicher Betriebszweig die Umwelttechnik", beschreibt Voß die Unternehmensstrategie. Hier legen die beiden großen Wert darauf, effizient mit homogenisierter Gülle zu düngen. Sowohl die Struktur als auch die Nährstoffzusammensetzung gilt es zu beachten. Und natürlich auch die Technik: Eingesetzt werden unter anderem ein Claas Xerion Saddle Trac, der von drei Vierachs-Lkw mit jeweils 24 Kubikmeter Tank-Aufbauten beliefert wird. Alternativ kommen Gülletransportfässer mit einem Volumen zwischen 24 bis 30 Kubikmeter zum Einsatz. Als klassisches Lohnunternehmen erbringen die Dienstleister sämtliche Arbeiten für Landwirtschaftsbetriebe, Biogasanlagen und Kommunen. Egal ob Flüssigklärschlamm- oder Gärresteausbringung, ob Pflanzenschutz oder Bodenbearbeitung, einfache Landschaftspflege mit der angebauten Ast- und Heckenschere oder Transporte mit der Lkw-Flotte – Full Service heißt eben voller Service.

Die ganze Reportage zum Lohnunternehmen Osters&Voß lesen Sie in der traction-Ausgabe Mai/Juni 2014.
 
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