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Lohnunternehmen

Häcksler trifft Roder

HPL Landtechnik
am Dienstag, 21.09.2021 - 11:30

Eine „gefährliche“ Kombination ist es Lohnunternehmer und gleichzeitig ambitionierter Schrauber zu sein. Was dabei herauskommt, sieht man im hohen Norden auf dem Lohnbetrieb Hruby Petersen – kurz HPL Landtechnik.

HPL Landtechnik

Mit den Anforderungen an die Erntekette, bestehend aus Zeitdruck und der Sicherheit im Straßenverkehr und gepaart mit der Bodenschonung auf den sensiblen Flächen, entstand schon bald die Idee eines Bunkerhäckslers. Zwar gibt es diese Maschinengattung im Produktprogramm einiger Schmieden, doch für HPL war nicht das richtige System dabei. Schließlich sollte der Häcksler während des Betriebs abbunkern und für die Bodenschonung im Hundegang fahren können – eben wie ein Rübenroder. Und so lag es nahe, einen Roder bzw. dessen Bunker hinter einem Häcksler zu bauen. Der Jaguar 9700 Terra XX war geboren.

Bodenschonendes Unikat

HPL Landtechnik

Am Jaguar hat HPL nichts geändert. Beim Roder sieht die Sache schon anders aus. Es war mal ein Holmer Terra Dos T2. Obwohl es nicht danach ausschaut, hat HPL viele Komponenten des Roders wiederverwendet. Unter dem Häcksler ist ein Knickgelenk angebracht. Mit diesem und über die lenkbaren Achsen des Bunkers zieht der 9700 Terra XX um die Kurve. Dank der gelenkten Achsen kann der Bunker auch versetzt zum Vorderwagen fahren – sowohl links als auch rechts im Hundegang. Zudem werden die Achsen des Bunkerwagens hydraulisch angetrieben.

Mit der selbstgebauten Häcksler-Roder-Technik spart HPL ein komplettes Abfahrgespann ein, da die Befüllzeit viel kürzer ist. Außerdem ergeben sich Vorteile beim Anhäckseln von Maisflächen.

Die ausführliche Reportage über den einmaligen Bunker-Häcksler von HPL lesen Sie in traction September/Oktober 2021.

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