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Karriere

Karriereleiter zum Werkstattleiter

Externer Autor
am
30.04.2015

Georg Reiter legt Wert auf Weiterbildung: Der Land- und Baumaschinenmechanikermeister leitet mit 26 Jahren eine Werkstatt der Thomas Gruber KG.

{BILD:634042:jpg}Wo sonst Traktoren, Mähdrescher und Anbaugeräte zur Wartung und Reparatur aufgereiht sind, liegt heute nur eine lange weiße Plane: In der Werkstatt der Firma Gruber Landtechnik sind Spritzen-TÜV-Tage. Für Georg Reiter (26) sind diese Tage ruhig. Wenn es darum geht, die Düsen, die Ausbringmengen und die Gestänge zu kontrollieren, überlässt der Werkstattleiter die Aufgaben den Kollegen, die die dafür nötige Schulung absolviert haben.
 
Es kommt selten vor, dass sich Georg eine Weiterbildung entgehen lässt. Er hat mit 26 Jahren eine Ausbildung und die Meisterprüfung zum Land- und Baumaschinenmechaniker, eine nebenberufliche Ausbildung zum Landwirt und Fortbildungen zum Betriebswirt und zur Elektrofachkraft hinter sich und leitet seit mehr als vier Jahren die Werkstatt der Thomas Gruber KG in der Filiale Peterskirchen.

Praktikum, Ausbildung, Meisterprüfung, aber kein Studium

Georgs Eltern bewirtschaften einen Milchviehbetrieb in Oberbayern. "Ich habe schon immer gerne an Schleppern herumgeschraubt." Von seinem Onkel, der eine Kfz-Werkstatt betreibt, bekam er das nötige Wissen und die Technik dazu. Nach der Schule war es deshalb keine große Frage, wie der Lebensweg weitergehen soll: Ein Praktikum in der Landtechnikwerkstatt überzeugte ihn.
 
Bevor Georg mit damals 22 Jahren Werkstattleiter wurde, absolvierte er die Meisterausbildung. Dieser Titel war die Voraussetzung dafür, dass Georg weniger als ein Jahr nach seinem Abschluss Leiter der Werkstatt in Peterskirchen wurde. "Am Anfang war es schon sehr stressig", erinnert sich der Oberbayer. "Alle Aufträge richtig abarbeiten, Garantiefälle lösen, Arbeits- und Urlaubszeiten planen – da war vieles neu für mich. Manchmal war ich bis 22 Uhr in der Werkstatt." je

Wie Georg Grubers Alltag nun aussieht und welche Eigenschaften er als Landmaschinenmechatroniker und Werkstattleiter mitbringen musste, lesen Sie in der traction-Ausgabe Mai/Juni 2015.
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