Das ist ein Artikel vom Top-Thema:

Holzhacker

20 Tonnen Hack, bitte!

Heizohack häckselt Holz
am Mittwoch, 17.03.2021 - 16:00

Holzhäcksler gehören bei vielen Lohnunternehmern schon seit einiger Zeit zum Repertoire. Wir haben uns einen Überblick verschafft.

Die verbreitetste Klasse unter den Hackern bei Lohnunternehmern aus dem Agrarumfeld ist die Anhängevariante – der Traktor liefert klassisch über die Zapfwelle den nötigen Dampf. Im Inneren verrichtet eine mit Messern bestückte Trommel die eigentliche Arbeit. 

Der Vorteil ist hier die Flexibilität. Man kann den Traktor weiter auch für andere Arbeiten nutzen. Zudem sind die Maschinen verhältnismäßig günstig, da sie keinen eigenen Antrieb benötigen. Hier geht der Trend zu immer leistungsfähigeren Maschinen. 

Grob oder Fein

Auch Kraftwerke setzen in den letzten Jahren verstärkt auf die Biomasse aus dem Wald. Sie wollen möglichst grobes Hackgut – gerne bis 10 cm, dafür reicht natürlich kein Gestrüpp als Rohmaterial. Dafür ist ein sehr großer Schnittspalt sowie ein großer Rotor nötig und damit auch sehr viel Leistung.

Als erste Hausnummer gibt Heizomat hier 400 bis 500 PS an, 600 bis 700 PS seien aber inzwischen ebenfalls keine Seltenheit mehr. Die oben genannten kleinen Brösel sind bei Kunden, die frisches Holz hacken lassen und auf Naturtrocknung setzen, dagegen gerne gesehen. Denn durch sie werden die aufgeschütteten Haufen sehr dicht, wodurch es im Inneren durch chemische Prozesse warm wird. 

Größe ist nicht alles

Es gibt jedoch durchaus Kunden, die Wert auf eine kleinere Maschine legen, die dafür einen geringeren Stundenpreis kostet, auch wenn das Hacken dann eine halbe Stunde länger dauert. Denn nicht selten können Kleinkunden nicht die nötige Logistik stemmen, um einen Hacker mit 200 m³ Stundenleistung in Schach zu halten.  

Da viele Lohnunternehmer aber unentwegt aufrüsten, könnte es durchaus bald auch Nachfrage nach einem entsprechend „schwachen“ Dienstleister geben. 

On the Road again

Selbstfahrender Holzhacker von Albach

Wer so viele Einsätze fährt, dass der Hacker sowieso kaum mehr vom Traktor abgekuppelt wird, sollte über kurz oder lang über eine weitere Variante nachdenken, die in den letzten Jahren sehr viel nachgefragt wurde: auf einem LKW montierte Hacker. Sie bieten den Vorteil von hoher Mobilität bei gleichzeitig Leistung satt.

Durch die möglichen 80 km/h erfolgt das Umsetzen zwischen einzelnen Kunden schneller, zudem wird auch weiter entferntes Rohmaterial erreichbar. 

Die höchste Evolutionsstufe stellen alleinig als Hackmaschine konzipierte Selbstfahrer dar. 

Den vollständigen Artikel zu Holzhackern lesen Sie in traction Ausgabe März/April 2021.

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