Login
traction-Test

Aller guten Dinge sind ...8!

t6
Landwirte haben nun die Qual der Wahl. Zwischen drei verschiedenen Getrieben kann man sich entscheiden. © Matthias Mumme
von , am
18.09.2017

Zur Agritechnica stellt New Holland seine T6-Baureihe mit neuem Doppelkupplungsgetriebe vor. Die traction-Redakteure hatten exklusiv die Gelegenheit, die neuen Schlepper in Italien Probe zu fahren.

n cnh
Das Dynamic Command-Getriebe durfte beim Grubbern und im Transport zeigen, was es kann.  © Matthias Mumme

Bereits im Frühjahr 2016 präsentierte New Holland seine überarbeitete Baureihe T6. Neben den bisher bekannten stufenlosen AutoCommand und den lastschaltbaren Electro Command gibt es nun auch das Dynamic Command-Getriebe. Dieses hat drei Gruppen mit jeweils acht Lastschaltstufen. Die Hauptgruppen A, B und C überlappen sich dabei weit. Das Besondere an dem Getriebe ist die B-Gruppe, die fast den kompletten Hauptarbeitsbereich abdeckt und somit Gruppenwechsel im Feld unnötig macht. 

Der Aufbau ist sehr einfach gehalten. Jede der drei Gruppen kann sich dabei aus jeweils zweimal vier Gängen bedienen, bei dem die geraden und ungeraden Gänge jeweils auf einer Welle sitzen. Jede dieser Wellen besitzt dabei eine eigene Kupplung, die so nur die Hälfte der Zeit zum Kuppeln benötigen. Für die Vorwärts- und Rückwärtsfahrt gibt es dann noch jeweils ein weiteres Kupplungspaket.

Bedient wird das Ganze vom CommandGrip-Bedienhebel. Zum Umschalten der Fahrtrichtung reicht ein Knopfdruck am Bedienhebel oder das Bewegen des Shuttlehebel auf der linken Seite des Lenkrads. Hoch- und Runterschalten kann man auf den Schalthebel per Drücken der Igel- oder Schildkrötentaste oder bei der SideWinder II-Version durch Vor- und Zurückbewegen des Joysticks. Des Weiteren befinden sich am Kreuzschalthebel auch zwei Knöpfe zum Hoch- und Runterschalten, um bei Frontladerarbeiten nicht ständig zwischen den Kreuzschalthebel und  Joystick wechseln zu müssen.

Dabei sorgt die SpeedMatching-Funktion dafür, dass immer der richtige Gang beim Schalten angewählt wird. Ferner gibt es einen Automatikmodi für den Acker und die Straße. Bei welcher Motordrehzahl der Schlepper schaltet lässt sich durch einen Drehpoti bestimmen. in der besseren Ausstattungsvariante gibt es dann noch die Möglichkeit einen Tempomaten zu aktivieren. Weitere Funktionen wie die Brake-to-clutch-Funktion und die Memory Shuttle-Funktion tragen zu einem komfortableren Arbeiten bei. Das Ansprechverhalten der Wendeschaltung lässt sich dreifach verstellen.

Alle weiteren Details zum Getriebe, zum Schlepper und die Bewertung der traction-Redakteure erfahren sie in der traction Ausgabe September/Oktober 2017. 

Auch interessant