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Doppeltest

Alles kann, nichts muss

traction John Deee 5125R Breitbild
am Mittwoch, 06.03.2019 - 12:53

John Deere kann seine 5R-Kompakttraktoren dank langer Optionenliste bis auf High-End-Niveau von Großtraktoren hochrüsten. Für Preisbewußte und einfache Aufgaben gibt es aber auch weniger Technik für kleineres Geld.

Auch als Basis über 5M angesiedelt

traction John Deee 5125R Schmuckbild 1

Die 5R-Serie umfasst vier Bautypen von 90 bis 125 PS – an deren Spitze der 5125R steht. In Sachen Ausstattung ist die Baureihe klar über den 5M positioniert. Das heißt, dass die 5R schon in Basisausstattung einiges zu bieten haben. Dennoch geht es auch ohne Vorderachsfederung, ohne Kabinenfederung, mit einfacher Vierfach-Lastschaltung und mit mechanischen Steuergeräten. Wer das nötige Kleingeld und entsprechend komplexe und schnelle Arbeiten parat hat, der bekommt die im US-amerikanischen Traktorenwerk in Augusta gebauten 5R aber auch auf einem technischen Niveau, dass dem von modernen Großtraktoren gleicht. Dazu gehört die automatisierte Command8-Achtfach-Lastschaltung, die gefederte Vorderachse mit manueller Übersteuerung, die Kabinenfederung, elektrohydraulische Steuergeräte und die CommandArm-Bedienarmlehne – sowie mit einem zusätzlichen Terminal auch ISOBUS, Lenksystem, und, und, und .... Also: Volle Hütte. Beim Listenpreis kommen mit allen Optionen aber auch gerne mal 40.000 Euro mehr als in Basisausstattung zusammen.

Universelle Allrounder im Praxiseinsatz

traction John Deee 5125R Schmuckbild 2

Wir haben unsere zwei Testkandidaten in verschiedenen Einsatzszenarien eingesetzt, um die Unterschiede vor allem im Handling auszutesten. Dabei zeigten sich vor allem in Sachen Fahr- und Bedienerkomfort deutliche Differenzen – nicht nur bei Transportarbeiten, sondern auch bei der Bodenbearbeitung und der Grünfutterbergung. Bei Frontladerarbeiten profitierte unser hoch ausgestatteter 5125R von seiner gefederten Vorderachse – allerdings nicht so sehr beim Komfort, sondern beim An- und Abbauen der 543R-Frontladers. Denn dazu lässt sich die gefederte Vorderachse hydraulisch absenken und hochfahren. Das macht sich auch beim An- und Abbauen von Geräten und Ballastgewichten im Frontkraftheber positiv bemerkbar.

Bei der Bodenbearbeitung kamen wir mit dem Command8 besser klar, da hier ohne Gruppenwechsel geackert und am Vorgewende gedreht werden kann. Bei Transportarbeiten ist nur ein Gruppenwechsel nötig, anders als beim CommandQuad mit zwei Guppenwechseln bei Transportarbeiten.

Den ausführlichen Doppeltest lesen Sie in traction Ausgabe März/April 2019.