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Erstkontakt - Fendt 211 Vario

Allgäuer Minigenie

Fendt 211 Vario bei der Gülleausbringung
am Dienstag, 16.03.2021 - 10:12

Fendt legt den kleinsten Vario neu auf und macht ihn dabei zu einem der Vorreiter in Sachen Bordelektronik.

Er bekommt keine Sonderlackierung und auch nicht den Spitznamen „Black Beauty“. Auf Messen fällt er zwischen den großen Traktoren erst auf den zweiten Blick auf. Der 200er-Vario ist der kleinste Fendt-Traktor und so etwas wie das Fohlen unter den Dieselrössern. 

Im Jahr 2009 bei seiner Einführung war er die letzte Baureihe, die ein Stufenlosgetriebe bekam. Mit ihm setzte Fendt voll und ganz auf Leistungsverzweigung statt Schaltgetriebe.

Wer viele Geschwister hat, kennt das: Den Jüngsten der Familie werden häufig viel früher Privilegien zugestanden, die sich die älteren Geschwister vorher erkämpfen mussten. Die Ingenieure aus der Fendt-Entwicklung gönnen dem neuen 200er-Vario viel Komfort und Funktionen, die wir sonst nur von Großtraktoren kennen.

Leichter Liebling

Motor des Fendt 211 Vario

In Marktoberdorf läuft die kleinste Traktorbaureihe nicht mal nur so mit. Jährlich verlassen über 2.000 Standard-200er das Montageband. Durch das geringe Gewicht ist er beliebt auf dem Grünland, mit dem kurzen Radstand und dem engen Wendekreis agil auf dem Hof und durch die niedrige Höhe von 2,62 m passt er auch durch niedrige Durchfahrten in alten Gemäuern.

Auffällig sind das neue Design und die neue Kabine mit größeren Abmessungen. Der B-Holm der Sechspfostenkabine wanderte nach hinten und macht den Einstieg breiter. Die Frontscheibe ist nach oben geschwungen und bringt zusammen mit dem Fenster im Dach mehr Licht und gute Sicht auf den Lader. 

FendtONE ist überall gleich – fast

Kabine des Fendt 211 Vario

Früher gab es in den 200ern den kugelförmigen Fahrhebel, der aussah wie ein Golfball. Dieser Sonderstatus ist vorbei und weder wir noch sonst jemand wird ihm wohl nachtrauern. 

Die neuen kleinen Varios bieten stattdessen den FendtONE-Fahrhebel. FendtONE ist die neue Bedienung à la carte, die bereits auch im 300 und 700 Vario verfügbar ist. Für den 200er-Vario ist FendtONE aber nicht nur eine neue Bedienung, sondern ein Ritterschlag innerhalb der Allgäuer Tafelrunde.

Die Genetik des 200er bleibt gleich und hat sich in den vergangenen zehn Jahren bewährt: Vorderachsfederung, ML-75-Triebsatz und drei-Zylinder-Motor von AGCO-Power. Mit den roten Ziffern auf der Motorhaube bekommt der 211 Vario eine extra Portion Leistung. 10 PS gibt es obendrauf.
Bei unserem Einsatz waren wir mit dem 200er-Vario auf Straße, Acker und Wiese unterwegs.

Was sonst neu ist beim 211 Vario und mit welchen Features er kommt verraten wir Ihnen in traction Ausgabe März/April 2021.

Das traction Magazin Die digitale Ausgabe Mai 2021
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