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Alpiner Allrounder

Lindner Lintrac 110
am Montag, 12.11.2018 - 10:45

Für praxisorientierte Innovationen ist der Landmaschinenhersteller Lindner aus Tirol bekannt. Dazu zählt auch der neue Lintrac 110, den wir bei typischen Grünlandarbeiten begleiten konnten.

Lindner Lintrac 110

Unter der Motorhaube des Lintrac 110 arbeitet ein Vierzylinder von Perkins. Der 3,4 l große Turbo-Dieselmotor liefert eine Leistung von 113 PS bei 2.200 Motorumdrehungen. Das maximale Drehmoment von 450 Nm erreicht er bei niedrigen 1.400 U/min. Und die Abgasstufe 3B hält der kompakte Allrounder dank Common-Rail-Einspritzung und Partikelfilter ein.

Platz im Lintrac 110 findet das neue Stufenlosgetriebe TMT11 von ZF. Zu den technischen Daten zählt neben dem stufenlosen Fahren bis 43 km/h vorwärts und 20 km/h rückwärts eine sparsame Transportgeschwindigkeit von 40 km/h bei 1.790 Touren. Beschleunigen kann das Getriebe aus dem Stand bis zur Höchstgeschwindigkeit, ganz ohne Unterbrechung. Mit an Bord sind eine lastschaltbare Wendeschaltung und die Stillstandsregelung. Die Umschaltung zwischen Arbeits- und Transportbereich erfolgt vollautomatisch. Vorprogrammiert sind vier Getriebe-Modi: Power-, Eco-, Drive- und Pro-Modus. Hinter jedem Modus stecken verschiedene Triebwerks- und Motorcharakteristiken. Die vier Zapfwellendrehzahlen 430, 540, 750 und 1.000 sind serienmäßig mit an Bord. Vorne gibt es auf Wunsch eine 1.000er-Zapfwelle.

Allradlenkung optional

Lindner Lintrac 110

Die Hydraulikpumpe ermöglicht eine stufenlose Förderleistung von 4 bis 88 l/min. Mit bis zu 5 EHS-Steuergeräten zieht der Lintrac 110 ins Feld. Das Heckhubwerk stemmt bis zu 4.900 kg; das Fronthubwerk schafft 2.500 kg. Es kann zudem mit umfangreicher Bedienung geordert werden.

Bei verschiedensten Arbeiten in Hanglagen ist die optionale Allradlenkung ein Segen. Als mögliche Fahrstrategie stehen vier Lenkalternativen zur Auswahl. Die Hinterachse kann dabei einen maximalen Lenkwinkel von 20 Grad realisieren.

Große Glasflächen und schmale Holme sorgen für eine gute Rundumsicht in der neuen TracLink-Kabine. Die Kabinenfederung in Kombination mit dem luftgefederten Fahrersitz ist recht komfortabe. Hier ist auch die optionale Vorderachsfederung als positiv zu bewerten. Im Armaturenbrett sitzt der I.B.C.-Monitor. Über ihn lassen sich alle Einstellungen vornehmen. Präsent sitzt die LDrive-Bedienung auf der Armlehne. Mit ihr kann der Fahrer sämtliche Getriebeeinstellungen vornehmen.

Den detaillierten Erstkontakt mit dem Lindner Lintrac 110 lesen Sie in traction Ausgabe November/Dezember 2018.

traction Magazin

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