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Erstkontakt

Aufholjagd des Magnum

Case IH Magnum AFS Connect_2
am Donnerstag, 01.07.2021 - 08:52

Mit Verspätung kam ein Schwung an neuen Case IH Magnum 400 AFS Connect nach Deutschland. Ob sich das Warten auf den großen Lastschalter gelohnt hat, haben wir im Testeinsatz erforscht.

Neue Schaltbox

Case IH Magnum AFS Connect_Getriebe

Für den europäischen Markt gibt es die vier stärksten Maschinen mit dem Cursor 9-Aggregat aus der hauseigenen Motorenschmiede FPT. So saß auch in unserer Testmaschine das 8,7 l große Kraftpaket unter der Haube. Für den 400er Magnum wurde der Reihen-Sechszylinder auf 435 PS Maximalleistung getrimmt. Das maximale Drehmoment von 1.850 Nm holt er sich bei niedrigen 1.300 Touren ab.

Einmalig kommt der 400er-Magnum mit dem neuen Lastschaltgetriebe PowerDrive zum Kunden. Es ist mit 21 x 5-Gängen ausgestattet. Die Geschwindigkeitsspanne liegt zwischen 2,5 km/h und maximal 53 km/h, die er bei reduzierten 1.850 Motorumdrehungen erreicht. Im Hauptarbeitsbereich von 4 bis 12 km/h hält das große PowerDrive acht Gänge bereit. Geschaltet wird über eine Schaltwippe am Fahrhebel manuell oder in der Automatikfunktion. Dafür hat der Fahrer die Möglichkeit, zwischen „Straße“ und „Feld“ zu wählen.

Case IH Magnum 400 AFS Connect

Für angetriebene Anbaugeräte gibt es die 1.000er Zapfwelle oder optional eine zweifache. Eine Frontzapfwelle ist in Kombination mit dem Fronthubwerk lieferbar. Gleich wie beim Magnum CVX gibt es beim PowerDrive-Modell die High-Flow Hydropumpe oder die TwinFlow-Pumpe. Maximal sind dann bis zu 297 l/min Förderleistung verfügbar. Das Hubwerk hinten stemmt bis zu 10.900 kg. Die Front hebt 4.090 kg.

Eine wichtige Komponente am Schlepper wird zunehmend die Kabine. Optional gibt es die gefederte Kabinenversion mit semiaktiver Federung. Für ein tolles Ambiente sorgt die Lederausstattung des Lenkrads und der Sitze. Der Fahrersitz ist um 40 Grad schwenkbar. Fußstützen an der Lenksäule sorgen für eine entspannte Beinposition. Hochwertig schaut die neue Multicontroller- Bedienarmlehne aus. Sie ist klar strukturiert und lässt dem Fahrer auch Spielraum für individuelle Tastenbelegungen. Sowohl das Terminal in der A-Säule als auch das große 12-Zoll Touchdisplay an der Armlehne sind sehr kontrastreich und lassen sich gut ablesen.

Den ausführlichen Testbericht lesen Sie in traction Ausgabe Juli/August 2021.

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