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John Deere S700
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Alexander Brockmann, traction
am
05.03.2018

Für das Modelljahr 2018 stellte John Deere Mitte 2017 seine neuen S700-Rotormähdrescher vor. Zwar hat sich äußerlich und mechanisch zu den S600 nichts verändert, doch John Deere hat der Serie mehr Sensorik und „Intelligenz“ verpasst. Wir haben uns die Updates im Maisdrusch genauer angeschaut.

John Deere S700

In der Kabine setzt man fortan auf die neue Command-Armlehne, die sich in das moderne Design von John Deere einfügt. Sie orientiert sich an den Bedienarmlehnen der John Deere-Großtraktoren. Hauptsächlich fällt der neue Joystick ins Auge: der CommandPRO-Fahrhebel mit ergonomischen Design. Neben den üblichen Hauptfunktionen liegen sieben programmierbare Tasten auf dem Joystick. Zusätzlich dient ein Scrollrad auf der Rückseite des Hebels zum Wechseln der Display-Seiten auf dem Terminal. In Serie dabei ist das neue Touch-Terminal in 10 Zoll. Die Handhabung des Displays orientiert sich an den gewohnten Smartphone- bzw. Tablet-Bedienungen.

Neu ist auch das automatische Kalibrierungssystem ActiveYield. Es misst kontinuierlich die Gewichtsveränderungen im Korntank, vergleicht sie mit den Daten der Ertrags- und Feuchtigkeitssensoren und kalibriert ggf. den Ertragssensor nach.

Die eigentliche Besonderheit im S700, das ICA 2, ist optional erhältlich und beinhaltet zwei spezielle Kameras mit entsprechender Software. Die Kameras sind an der Überkehr und am Elevator befestigt und scannen das geerntete Gut. Treten dort Veränderungen auf, passt das System sowohl die Dresch- als auch die Reinigungsorgane an, um das vorher festgelegte Ernteniveau zu halten. Das bekannte ICA 1 kann bei den gewünschten Zielvorgaben unterstützen, indem über die Problembestimmung das Optimum erreicht wird.

Die umfangreiche Arbeitsprobe und weitere Updates der John Deere S700-Serie lesen Sie in traction Ausgabe März/April 2018.

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