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traction-Tests

Brunftzeit

Externer Autor
am
06.03.2015

Sie sind die stärksten John Deere-Traktoren aller Zeiten: Die neuen Tier 4 final-Modelle der Serien 9R und 9RT warten mit vielen technischen Neuerungen und deutlich mehr Motorleistung auf.

{BILD:629024:jpg} Sie sind die stärksten Hirsche aller Zeiten: Die neun Modelle der Serien 9R und 9RT von John Deere. Sie trumpfen mit bis zu 643 PS Maximalleistung auf ("echte" PS nach ECE-R24), und erfüllen die Abgasnorm Tier 4 final. John Deere hat die grünen Giganten aber gleichzeitig in vielen Punkten aufgewertet. Wir haben den Knicklenker 9520R und den Raupenschlepper 9570RT in Mecklenburg-Vorpommern getestet.
 
Die leistungsstarken Motoren für die zwei Topmodelle liefert Cummins. Es sind Sechszylinder-Aggregate mit 14,9 Litern Hubraum und einem Turbolader mit variabler Geometrie. Diese leisten bei Nenndrehzahl bis 595 PS beim 9R und 557 PS beim 9RT - den 9620 gibt es nur als Radversion, nicht als Raupe.
In der Drückung kommen nochmal 45 bzw. 48 PS zusätzlich an die Kurbelwelle. So leistet der stärkste 9RT nun bis zu 602 PS, und das Topmodell der Knicklenkerflotte sogar 643 PS. Auch die maximalen Drehmomente sind stattlich: bis zu 2.631 Nm beim 9RT und 2.800 Nm beim 9R. In den drei kleineren Modellen arbeiten PowerTech-Aggregate mit 13,5 Litern Hubraum mit einem Reihenturbolader mit fester und variabler Turbinengeometrie. Alle Motoren erfüllen die Abgasnorm Tier 4 final mit Abgasrückführung, SCR und Partikelfilter.

Ordentliche Hydraulik, geräumige Kabine

Deutlich zugelegt haben Hirschen in Sachen Hydraulikleistung. Serienmäßig gibt es zwar nach wie vor die Axialkolbenpumpe mit einem Volumenstrom von 220 l/min. Mit einer optionalen Doppelpumpe sind aber bis zu 435 l/min drin. Ab Werk sind sechs doppelt wirkende Steuergeräte verbaut; optional gibt es zwei weitere dazu. Der Hydraulikfilter muss erst nach 1.500 Stunden gewartet werden. Unverändert blieben die Hubkräfte der Heckkraftheber. Sie stemmen serienmäßig 6,8 t und optional 9,1 t.

Viel Lob haben wir für die Kabine zu vergeben. Die CommandView-3-Zentrale ist leise, geräumig und hell. Der Fahrersitz lässt sich um 40 Grad nach rechts drehen. Beim Ackern mit Lenksystem ist das ein völlig neues Arbeitsgefühl! Die Nackenstütze gibt es leider nur bei der Premiumausstattung. Die Bedienung über die CommandARM-Bedienarmlehne ist intuitiv und das CommandCenter ist logisch aufgebaut. Mit der Schaltwippe in der Bedienarmlehne kann die 1.000er-Heckzapfwelle zu- und abgeschaltet werden. Wer aber alle Einstellungsmöglichkeiten nutzen möchte, muss sich eine Zeitlang damit beschäftigen. In puncto Arbeitserleichterung ist die Optionenliste  lang. Neben dem AutoTrac-Parallelfahrsystem gibt es das iTEC Pro-Lenksystem mit vollautomatischem Wendevorgang am Vorgewende und die ActiveCommand Steering-Lenkung mit automatischer Stabilitätskontrolle. mu

Den vollständigen Testbericht zum 9R und 9RT von John Deere lesen Sie in traction Ausgabe März/April 2015, die Sie hier bestellen können. 
 
 
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