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Arbeitsprobe

Den Dreh raus

traction Heko Schwenkschar breitbild
Matthias Mumme, traction
am
12.11.2018

Mit dem Schwenkschargrubber bringt Heko ein neues Scharschnellwechselsystem auf den Markt. Wir hatten Gelegenheit für einen ersten Feldeinsatz auf Maisstroh.

Bekannter Rahmen

traction Heko Schwenkschar Schmuckbild 1

Scharschnellwechselsysteme für Grubber gab es bisland entweder als Klemm-, Steck- oder Einschublösungen. Konrad Hendlmeier alias Heko entwickelte nun auf Kundenwunsch eine neue Variante – mit drehbarem Scharstiel. Dieser lässt sich sowohl als komplett neues Gerät ordern, wie auch an älteren Heko-Standardrahmen (beispielsweise Heko Federzinkengrubber oder Heko Ringschneide) mit 3,0 bzw. 5,50 m Arbeitsbreite nachrüsten. Denn die Zinkenaufnahme und die 140 x 15 mm starke Blattfeder sind identisch. Lediglich der Scharstiel ist neu entwickelt.

Schneller Scharwechsel

traction Heko Schwenkschar Schmuckbild 2

Dabei wurde dort, wo normalerweise der Scharstiel mit der Blattfeder verschraubt oder verschweißt wird, eine Hülse aufgeschweißt. Sie dient als Aufnahme für den Drehzapfen des neuen Scharstiels. Möchte man nun schnell auf einen anderen Schartyp oder auf neue Schare wechseln, so muss man lediglich einen Federstecker entfernen und den Scharstiel um rund 180 Grad drehen. Dann kann man nach der flachen Stoppelbearbeitung beispielsweise für die tiefere Bearbeitung von Fahrgassen und Vorgewenden von Gänsefußscharen auf Schmalschare wechseln – oder umgekehrt. Ein weiteres Anwendungsszenario ist auf hoch abrasiven Standorten die Mitnahme eines identischen Schartyps, um bei Verschleiß des ersten Satzes schnell auf den zweiten Satz zu wechseln. Beim 9- bis 10-zinkigen Modell mit 3,0 m Arbeitsbreite geht das in weniger als 5 Minuten.

Mehr zum neuen Heko Schwenkschargrubber lesen Sie in der 4-seitigen Arbeitsprobe in traction Ausgabe November/Dezember 2018.

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