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Gebraucht-Tipps

Fendt 1000 Vario: Aus dem Allgäu in die weite Welt

Fendt 1000 Vario vor einem Hacker
am Montag, 19.09.2022 - 07:00

Der Fendt 1000 Vario ist inzwischen auch gebraucht zu finden, lange stehen die Flaggschiffe aber nicht bei den Händlern.

Inzwischen ist der 1000er Fendt Vario im Markt angekommen. Egal ob am Hacker, auf der Baustelle vor schweren Fräsen, mit großen Überladern neben den Dreschern, in der Gülle oder natürlich bei der Bodenbearbeitung. 

Wir wollen hier bewusst nicht darauf eingehen, für welche Tätigkeiten das Flaggschiff aus Marktoberdorf geeignet ist, oder ob andere Schlepperkonzepte und damit auch Fabrikate anderer Marken besser für diese und jene Arbeit geeignet sind. Denn jeder, der eine Maschine in dieser Preisklasse anschafft, hat bereits länger darüber nachgedacht, warum er genau den Fendt 1000 Vario benötigt. Wir haben mit diversen Besitzern gesprochen, jeder hatte andere Gründe und nie war es Fanatismus für die Marke.

Da solche Maschinen gerne nach drei Jahren beim Erstbesitzer wieder vom Hofe gehen, gibt es inzwischen immer wieder gebrauchte am Markt. Die meisten Händler – so sie denn einen der eher rar gesäten 1000er im Revier haben – bestätigten uns, dass die Flaggschiffe aus Marktoberdorf nicht sehr lange bei ihnen bleiben. 

Gleiche Basis für alle

Vorderachse des Fendt 1000 Vario

Verfügbar sind seit dem Verkaufsstart die Modelle 1038, 1042, 1046 und 1050. Der kleinste überschneidet sich leistungstechnisch mit der Serie 900, die bereits seit 2010 an der 400-PS-Marke kratzt, vor zwei Jahren überschritt sie dann der 942 endgültig.

Der 1038 dagegen bleibt mit 396 Pferden noch knapp darunter. Das Spitzenmodell 1050 kommt auf 517 PS. Zwischen den Modellen liegen je etwa 40 Pferde. 

Alle vier 1000er beziehen ihren Dampf aus einem 12,4 l-Sechszylinder von MAN, der dementsprechend viel Drehmoment mitbringt. Das unterscheidet dann auch den 1038 vom 939 Vario: 1.910 gegenüber 1.540 Nm maximal möglichem Drehmoment bei annähernd gleicher Nennleistung.

Geschwindigkeitsmonster

Abgasanlage des Fendt 1000 Vario

Mit 60 km/h auf die Straße dürfen ebenfalls beide Serien, der 1000er schafft die Spitzengeschwindigkeit dafür schon bei 1.450 U/min, die kleinere Serie muss dafür bis 1.750 drehen. 

Hier greift das sogenannte Niedrigdrehzahlkonzept der Großtraktoren. Mehr Details dazu haben wir bereits in unserem Erstkontakt in der Ausgabe November/Dezember 2015 geschrieben. Das einzige relevante Update bekamen die Maschinen im Jahr 2019 mit der Abgasstufe V: Vorher war lediglich ein SCR-Kat verbaut, für die schärferen Grenzwerte waren dann auch Partikelfilter (DPF) und Oxidationskatalysator (DOC) notwendig. 

Den vollständigen Artikel mit Gebraucht-Tipps lesen Sie in traction Ausgabe September/Oktober 2022 und im Digitalmagazin.

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