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Technik

Field Robotik: Der neue Kollege

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Schwarm-Intelligenz von Fendt. © Foto: Werkbild
von am
14.03.2018

Autonome Traktoren, Feldroboter und Drohnentechnik – die Entwicklung ist rasant. Wir haben die wichtigsten Fakten für Sie zusammengefasst.

Autonome Traktoren und Feldroboter entwickeln sich rasant: Neben den Global Playern laufen mit Start-Ups auch immer neue Spieler auf dem Acker. Ob tägliche Arbeit oder großflächiger Ackerbau – Arbeitserleichterung ist das Primärziel.

"International Forum of Agricultural Robotics"

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Der Oz vom Robotic-Start-Up Naio Technologies. © Foto: Werkbild

Das "International Forum of Agricultural Robotics", kurz FIRA, ist der Treffpunkt für Ingenieure, Wissenschaftler und Farmer. Ende November 2017 fand das Forum bereits zum zweiten Mal statt. Veranstaltungsort ist das französische Toulouse. Veranstalter ist das Robotic-Start-Up Naio Technologies. Die beiden Gründer Severac und Barthes haben den Roboter Oz entwickelt. 2015 waren bereits 30 Oz-Roboter auf französischen Feldern unterwegs. Ein Oz wiegt 150 kg und ist etwa kniehoch. Er kann mit verschiedenen Werkzeugen zur mechanischen Unkrautbekämpfung eingesetzt werden und so innerhalb von vier Stunden 48 Reihen á 100 m säubern. Die Lithium-Ionen-Batterien sollen eine Einsatzdauer von bis 10 Stunden ermöglichen. Außerdem kann der Roboter während der Ernte als autonomer Transporter auf dem Feld dienen und dabei bis zu 90 kg in einer Fuhre transportieren. Analog dazu wird er auch beim Setzen von Jungpflanzen eingesetzt und kann dabei auch einen bis zu 300 kg schweren Wagen ziehen. 

Eine Nummer größer ist der Dino. Er wiegt 800 kg und kann mehrere Reihen gleichzeitig jäten. Zudem kann er durch verschiebbare Achsen auf unterschiedliche Furchenabstände reagieren. Er übernimmt mit bis zu 4 km/h etwa 5 ha pro Tag – wenn die Bedingungen stimmen.

Drohnen-Technik für die Landwirtschaft

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Drohnen-Technik vom Hersteller Parrot aus Frankreich. © Foto: Werkbild

Neben Robotern in allen Größen haben auch Drohnen Einzug in die Landwirtschaft gehalten. Der Hersteller Parrot aus Frankreich bietet dafür aktuell zwei Systeme an. Die Disco-Pro AG ist eine drohnenbasierte End-to-End-Lösung für das Kartographieren und Analysieren von Feldpflanzen. Der Nutzer kann dabei mit der App eine Flugplanung erstellen, um Grundstücke zu vermessen. Via Autopilot steigt die Drohne auf eine Flughöhe von etwa 120 m und kann dann ein Areal von bis zu 80 ha in 30 Minuten kartographieren. Eine Nummer größer ist der Quadcopter Bluegrass, der mit Hilfe einer Full-HD-Frontkamera bei der Überwachung von Infrastruktur sowie Land- und Viehbeständen assistiert.

Sie wollen mehr über die Zukunft der autonomen Landwirtschaft erfahren? In der aktuellen traction finden Sie den ausführlichen Artikel mit Infos über Projekte von Amazone und Fendt, neuste Forschungsergebnisse und vielen interessanten Bildern.

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