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Arbeitsprobe

Gefedert bis 40 km/h

JD T-Series 670i Work
Felix Ammon
am
05.09.2018

Zur Erntekampagne 2019 erhält die T-Baureihe von John Deere ein größeres technisches Update. Hierbei stellen das gefederte Raupenlaufwerk und eine neue Generation PremiumFlow-Schneidwerke von Zürn die größten Neuerungen dar.

Raupenlaufwerk mit großer Aufstandsfläche

T670i Schmuck1

Gemeinsam mit dem kanadischen Hersteller Soucy wurde das neue Raupenlaufwerk entwickelt. Ein großes Antriebsrad sorgt, über eine formschlüssige Verbindung durch innenliegende Nocken, mit dem Band für Vortrieb. Laut John Deere ist die Aufstandsfläche um 30 Prozent größer als bei vergleichbaren Modellen. Dabei sind 14 Stollenpaare im Eingriff. Mit einer Bandbreite von 610 mm, entsprechend 24 Zoll, bleiben die 5-Schüttler der T-Serie unter 3,29 m Außenbreite. Durch einen großen Stellweg wird eine Bodenanpassung über die gesamte Laufwerkslänge erreicht, wodurch auch eine Endgeschwindigkeit von 40 km/h zugelassen ist. Es soll eine um bis zu 50 Prozent längere Dauerhaltbarkeit durch ein 4-lagiges Band und höhere, neu angeordnete Stollen erreicht werden.

Neuer Segment-Dreschkorb und Separatorkorb

T670i Back

Zusätzlich gab es auch unter dem Blechkleid wesentliche Überarbeitungen. Durch den neuen geteilten Segment-Dreschkorb für die Haupttrommel soll eine schnellere und gezieltere Anpassung auf verschiedene Druschfrüchte und Erntebedingungen möglich sein. Unter der richtigen Auswahl und Einstellung der Körbe verspricht John Deere einen um bis zu 12 Prozent höheren Durchsatz in Weizen. Mit dem neuen Separatorkorb soll der Gutfluss durch abgerundete Korbleisten verbessert werden. Außerdem wurde die offene Abscheidfläche um 10 Prozent vergrößert. 

Den ausführlichen Fahrbericht lesen sie in traction Ausgabe September/Oktober 2018.

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