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traction-Tests

Kettenreaktion

Externer Autor
am
04.01.2014

Challenger verbaut in den E-Generationen erstmals Motoren aus eigenem Haus. traction konnte beide Baureihen in Polen antesten.

{BILD:597552:jpg} 2013 war ein Jahr großer Veränderungen. Zumindest trifft dies auf die Motorenausstattung vieler Großtraktoren zu. Denn ab 1. Januar 2014 gilt die internationale Abgasnorm Tier 4 final für Traktoren ab 130 kW. Challenger stellte daher auf der Agritechnica 2013 die neuen Serien MT700E und MT800E vor. Wichtigste Neuheit dabei: Die Motoren kommen nicht mehr von Caterpillar, sondern von AGCO Power. In der MT700E-Baureihe sind es Siebenzylinder mit 9,8 Litern Hubraum, in den großen MT800E kommen Zwölfzylinder-Triebwerke mit 16,8 Litern Hubraum zum Einsatz. Diese ungewöhnliche Anzahl an Töpfen ist der Tatsache geschuldet, dass die neu entwickelten Aggregate möglichst viele Teile bestehender Motoren nutzen sollten. Und da AGCO Power (ehemals Sisu) vor allem bei Drei- und Vierzylindermotoren eine große Auswahl bietet, kamen für den höchsten Leistungsbereich eben aufsummierte Zylinderzahlen zustande.

Sondermodell STEALTH

Wir hatten die einmalige Gelegenheit, in Polen einen Challenger MT775E und einen MT865E anzutesten. Bei der 700er handelte es sich um eine ganz besondere Variante: die STEALTH. Diese mattschwarz verkleidete Ausführung wird es 2014 genau 28 mal geben – anlässlich des 28-jährigen Jubiläums der Challenger-Raupentraktoren. Denn 1986 wurde der Urahn der heutigen AGCO-Raupen, der Challenger 65, der Öffentlichkeit präsentiert. mu
 
Den ausführlichen zehnseitigen Bericht über die neuen MT700E und MT800E lesen Sie in traction Januar/Februar 2014.
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