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Marktübersicht Ballentransportwagen: Sicher gestapelt

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Lena Kampschulte, traction
am
05.07.2018

Unkompliziertes Handling und einfache Ladungssicherung – das macht gute Ballentransportwagen aus. Wir haben alle wichtigen Punkte zusammengefasst.

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Der Kauf eines landwirtschaftlichen Anhängers läuft oft nebenher und die Markenfrage ist hier weit weniger emotional als beispielsweise bei der Auswahl eines Schleppers. Dabei fristen die Anhänger zu Unrecht ein Dasein im Hintergrund. Denn vor allem in der Erntezeit geht ohne gute Anhänger garnichts. Für alle tierhaltenden Betriebe und solche, die Stroh, Heu und Silage produzieren, ist dabei der Ballentransportwagen wichtig. Wir haben uns deshalb die verschiedenen Modelle angeschaut und zusammengefasst, welche Möglichkeiten es gibt.

Ob Quader-, Rund- oder kleine Ballen – alle müssen sie irgendwie zu ihrem Lagerplatz gelangen. Das wichtigste dabei: ein unkompliziertes Handling, ein gutes Fahrverhalten und die Einhaltung der nötigen Sicherheitsstandards. Viele Betriebe setzen auf einfache Plattformanhänger – praktisch vor allem, wenn auch Kartoffelkisten oder Paletten transportiert werden. Die Ladungssicherung ist dabei allerdings mit etwas mehr Aufwand verbunden – Spanngurte ein- und ausrollen, platzieren, festzurren und bei längeren Strecken im Laufe der Fahrt überprüfen und nachspannen. Das ist mühsam und auch manchmal lästig – das Thema Ladungssicherung deshalb auf die leichte Schulter zu nehmen, ist aber sicher kein guter Rat. Denn die Kontrollen werden immer strenger. Zudem werden die Gespanne immer schneller, und weite Strecken sind keine Seltenheit – die Ladungssicherung sollte also immer sehr ernst genommen werden. Um die Ladungssicherung zu vereinfachen, haben sich die Hersteller aber einiges einfallen lassen. Automatische Systeme sind mittlerweile immer präsenter am Markt. Nach wie vor gibt es viele einfache Modelle – vor allem von kleineren Herstellern. In der Marktübersicht geben wir Ihnen alle nötigen Informationen, die Sie für den Kauf eines Ballentransportwagens wissen sollten.

Ladungssicherung

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Aktuell gibt es verschiedene Systeme zur vereinfachten Ladungssicherung am Markt. So gibt es hydraulische und mechanische Systeme, die mithilfe von Klemmgittern die Ballen zusammenpressen und so sichern. Die Gitter oder Stäbe vorne und hinten gehören bei vielen Ballentransportwagen zur Standardausrüstung. Sie definieren die Ladefläche in der Länge. Speziell für Rundballen gibt es gebogene Wände, die sich der Form der Ballen anpassen. Besitzt der Wagen keine seitlichen Begrenzungsgitter, muss die Ladung mit Spanngurten gesichert werden. Klar, das Verzurren der Ballen ist mit einem gewissen Zeitaufwand verbunden. In der oft stressigen Saison zählt meistens jede Minute. Deswegen sieht man seit Jahren verstärkt komfortablere Lösungen auf den Stoppelfeldern. Seitliche Gitter oder Verstrebungen helfen bei der Ladungssicherung. Zum Laden schwenken sie nach oben oder unten. Teilweise sind noch zusätzlich Spanngurte vorgesehen. Die Systeme reichen von einfach bis komplex.

Einfache Systeme mit zwei Rohren pro Seite, die über eine Spindel verbunden sind, gibt es z. B. von Kröger. Das Besondere an dem System: Ist die Transportsicherung geöffnet, liegen die Rohre auf Höhe der Plattform direkt übereinander. Dadurch kann auch bei geöffneter Sicherung rangiert werden. Ein weiterer Vorteil ist, dass in niedrigen Lagerhallen die Ballen problemlos entnommen werden können. Systeme mit hochschwenkenden Gittern kommen dabei an ihre Grenzen.  

Sie planen den Kauf eines Ballentransportwagens? Dann sollten Sie einen Blick in die aktuelle traction werfen – hier finden Sie alle wichtiges Infos und einer Übersicht aller Hersteller und angebotenen Anhänger.

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