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Erstkontakt John Deere 6R 185

Meister des Transports

John Deere 6R 185 Radstand
am Dienstag, 12.07.2022 - 09:00

Kurzer Radstand, ausreichend viele PS und ein hoher Fahrkomfort – so sind die Anforderungen an einen modernen Transportschlepper. Wir hatten die Gelegenheit uns den neuen John Deere 6R 185 im Lohner-Alltag intensiver anzuschauen.

John Deere 6R 185

Die Nachfrage nach einem stärkeren Transportprofi lag bei John Deere schon länger auf dem Schreibtisch. Besonders Lohnunternehmer und größere Betriebe sahen in dem Mittelklasse-Hirschen das perfekte Zugpferd für den Transport – leicht und kompakt. Doch der bis dato größte John Deere mit einem Radstand von 2,765 m war der 6155R. Bei ihm hätten es gerne eine paar Pferde mehr unter der Haube sein dürfen. Das nahm sich John Deere zu Herzen und schob mit der neuen 6R-Generation den 6R 185 mit rund 30 PS mehr auf den Markt, der nun die Sperrspitze der 6R-Modelle mit mittlerem Radstand bildet. 

Stufenlos und spritzig

John Deere 6R 185

Unter der neu designten Motorhaube arbeitet nach wie vor der Sechs-Zylinder-PowerTech mit 6,8 l Hubraum aus der John Deere Power Systems-Schmiede. Bei einer Nenndrehzahl von 2.100 U/min bringt es der Hirsch auf eine Leistung von 185 PS. Maximal schafft es 204 PS. Mit der Boostleistung IPM kommen nochmal 30 PS hinzu, sodass der John Deere für Transport, Zapfwellen und Hydraulikarbeiten 234 PS liefert. Der kompakte, leistungsstarke Schlepper liefert im IPM-Modus ein maximales Drehmoment von 941 Nm bei 1.600 U/min.

 

Neu ist die Überleistung IPM für Hydraulikanwendungen – das gab es vorher nicht. Damit powert der grüne Hirsch bei hydraulisch angetriebenen Geräten richtig los. Getriebeseitig ist man bei dem 6R 185 etwas eingeschränkt. Anders als bei den kleineren 6R-Geschwistern gibt es nur das stufenlos-leistungsverzweigte AutoPowr-Getriebe.

 

Komfortable Kanzel

John Deere 6R 185 Kabine

Unabhängig vom 6R-Modell ist bei allen Maschinen die Lenkradarmatur verschwunden und dafür ein modernes A-Säulendisplay am rechten Holm eingezogen. Dieses kennen wir bereits aus den größeren Baureihen 7R, 8R und der Serie 9. Die alte Armatur war längst überholt und nun rückt die kontrastreiche Anzeigentafel auch näher zum eigentlichen Bedienfeld des Fahrers – dem CommandArm.

Ebenso gibt es neben dem CommandPro-Fahrhebel einen neuen Zusatz-Joystick, der sich bei Frontladerarbeiten bezahlt macht.

Den ausführlichen Testbericht lesen Sie in traction Juli/August 2022 oder digital.

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