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Arbeitsprobe

Mut zur Lücke

Kverneland Kultistrip
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Alexander Brockmann, traction
am
04.07.2018

Strip Till ist ein Bearbeitungsverfahren für Reihenkulturen. Dabei wird der Boden nur dort bearbeitet, wo später die Pflanzen angebaut werden sollen.
Für das absetzige Verfahren, also die Trennung von Aussaat und Bearbeitung, bietet Kverneland den Kultistrip an. Gleichzeitig lässt sich Mineraldünger als auch Gülle damit applizieren. Wir konnten uns den Kultistrip vor der Raps-und vor der Maisaussaat genauer anschauen.

Kverneland Kultistrip

Bei Kverneland lässt sich der Kultistrip individuell konfigurieren. Zur Verfügung stehen drei Rahmenbreiten – 3,0 m starr, sowie 4,5 und 6,0 m klappbar. Auf diese Rahmen lassen sich einzelne Reihen im Abstand von 45 bis 80 cm stecken. Die Reihen lassen sich demontieren oder umpositionieren. Eine Non-Stop-Sicherung sitzt serienmäßig in der Parallelogramm-Aufhängung jeder Reihe und schützt vor Beschädigung. Die Tiefenführung erfolgt vorne über die Tasträder und hinten über die Andruckrolle; die Bodenanpassung über die Parallelogramm-Aufhängung.

Kverneland Kultistrip

Zwischen den vorderen Tasträdern schlitzt eine Schneidscheibe den Boden auf und zerteilt organisches Material. Anschließend folgen paarige Räumsterne. Sie säubern den Bearbeitungsstreifen von Ernterückständen und Steinen oder groben Kluten. Ein wichtiges Element am Kultistrip ist der Bearbeitungszinken. Ihn gibt es in drei verschiedenen Ausführungen – gerade, halbgebogen und gebogen. Je nach Einsatz des Kultistrip und nach gewünschtem Auflockerungseffekt. Darüber hinaus sind die Zinken in zwei verschieden Stärken erhältlich. Ein späterer Tausch der Zinken ist problemlos machbar. Als maximale Arbeitstiefe gibt Kverneland 30 cm an. Seitlichen Scheiben definieren die Breite des Bearbeitungsstreifens und halten dementsprechend die Erde „in der Furche“. 

Kverneland Kultistrip

Für die Depotdüngung befindet sich hinter dem Lockerungszinken eine separate Lanze. Zur Wahl stehen eine große für Gülle und eine kleinere für die Mineraldüngerapplikation. Das nachträgliche Wechseln ist einfach möglich. Durch simples Umstecken ist die Applikationstiefe zwischen 0 und 20 cm veränderbar – und zwar unabhängig von der Arbeitstiefe des Zinkens. Für die Verteilung von Gülle oder Dünger sind entsprechende Verteilerköpfe installiert.

Zur Rückverfestigung hat Kverneland drei verschiedene Andruckrollen in der Produktliste – die Stab-, Farmflex- und V-Andruckrolle. Die Tiefenverstellung der Walzen ist mithilfe einer Kurbel möglich.

Die ausführliche Arbeitsprobe mit dem Kverneland Kultistrip lesen Sie in traction Ausgabe Juli/August 2018.

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