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Arbeitsprobe

Neustart geglückt

Lemken_Solitair_12
Matthias Mumme, traction
am
09.09.2019

Nach Problemen in der Kampagne 2018 hat Lemken seine Azurit grundlegend überarbeitet. Das Resultat haben wir im Feld begutachtet.

Elektronik erneuert

Lemken_Azurit_9

Vor fast genau 6 Jahren zeigte Lemken die Azurit erstmals auf der Agritechnica. Von der Studie bis zur Serienreife dauerte es dann nochmal einige Jahre. Die Saison 2018 brachte dann nochmals Schwachpunkte zutage, nachdem die extrem trockenen Einsatzbedingungen zu statischen Aufladungen führten. Diese wiederum hatten unpräzise Ausbringmengen und defekte Bedienterminals zur Folge, zudem gab es durch die Schardruckregelung Defizite bei der Rückverfestigung und Saateinbettung. Lemken reagierte prompt und holte alle Azurit-Maschinen aus dem Markt, um diese in Alpen zu überarbeiten und nahezu alle Elektronikkomponenten auszutauschen. Damit sollen die High-Speed-Einzelkornsämaschinen nun für alle Einsatzbedingungen gewappnet sein.

Jetzt mit Solitair 12

Lemken_Azurit

Neu zur Saison 2019 ist auch die Kombination von Azurit 9 mit der Solitair 12. Der Düngerwagen mit zwei mal zwei Dosiereinheiten bietet satte 5.800 l Düngervorrat, und nimmt die Azurit 9 im Dreipunkt auf. Das Fahrwerk ist mit Zwillingsrädern der Größe 270/95 R32 ausgestattet, wobei zwischen den Einzelrädern eines Paares jeweils die 3. und 6. Maisreihe läuft. Ein Deichselzylinder sorgt dafür, dass bei ausgehobener Säschiene keine negativen Stützlasten auftreten.

Einzigartig ist die DeltaRow-Doppelreihe mit synchronisierter Ablage im Dreiecksverband, die Vorteile hinsichtlich der Standraumverteilung bietet und größere Kompromisse bei der Genauigkeit der Längsverteilung zulässt.

Die ausführliche Arbeitsprobe mit Preisen und weiteren techn. Daten lesen Sie in traction Ausgabe September/Oktober 2019.

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