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traction-Tests

Oben angekommen

Externer Autor
am
01.03.2014

Ende 2013 führte Deutz-Fahr die neuen 5er-Serien ein. Die TTV-Version bietet neben einem stufenlosen Getriebe aus eigener Entwicklung eine umfangreiche Ausstattung – und bleibt dennoch einfach in der Bedienung.

{BILD:601737:jpg} Noch heute lasten die Probleme der ersten Agrotron-Baureihen und einiger später vorgestellter Schleppertypen auf dem Image von Deutz-Fahr. 2012 legte schließlich die Serie 7 den Grundstein für eine neue Epoche; 2013 folgten die 6er- und 5er-Traktoren. Kernaspekt der Entwicklung waren eine höherwertige Kabine und eine aufgewertete Bedienung. Die im italienischen Treviglio gebaute Serie 5 geht mit vier Typen von 100 bis 
130 PS an den Start und löst damit die Serien Agrofarm und Agrotron K ab. Angeboten werden die Schlepper sowohl mit Lastschaltgetriebe als auch mit stufenlos-leistungsverzweigter Untersetzung (TTV). Mit der Serie 5 TTV schickt Deutz-Fahr einen sehr ernst zu nehmenden Gegner für die Stufenlosen dieser Leistungsklasse ins Rennen. Wir sind die Schlepper für Sie auf Straße und Acker Probe gefahren.
 
Unter der von Giugiaro designten Motorhaube arbeiten Vierzylinder-Turbomotoren mit 
3,6 l Hubraum - weniger als bei den Agrofarm-Modellen, aber der Leistung tut das keinen Abbruch. Zwischen 397 und 
480 Nm maximales Drehmoment bei 1.600 U/min drücken auf die Kurbelwelle. Bei 2.200 U/min Nenndrehzahl beträgt die Leistung zwischen 70 kW/95 PS beim Modell 5100 und 88 kW/120 PS beim 5130. Mit dem ECO/Power-Drehregler lässt sich zum Spritsparen die Motordrehzahl nach oben hin begrenzen. Die Abgasgrenzwerte der Tier 4i-Norm werden durch den Einsatz einer externen gekühlten Abgasrückführung und eines Dieseloxidationskatalysators (DOC), jedoch ohne AdBlue eingehalten. Die Geräuschkulisse der neuen Aggregate ist außen relativ laut, innen kommt davon jedoch nicht viel an. Die Schlepper punkten mit moderner Ausstattung und einfacher Bedienung; hier bleiben nur wenige Wünsche offen. Der Fahrkomfort ist sehr gut und der Motor zieht ordentlich – gewöhnungsbedürftig ist nur die sehr zügige Drehzahlabsenkung, sobald man vom Gas geht. Pluspunkte gibt es auch für das Steering-Double-Displacement-Lenksystem und die gute Bremsenausstattung.
 
Den vollständigen Testbericht lesen Sie in traction Ausgabe März/April 2014.
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