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Pflanzenschutz-Selbstfahrer: Allzeit bereit

Dieser Artikel ist zuerst in der traction erschienen.

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Karsten Schranz, traction
am
06.05.2016

Die Zeitfenster Pflanzenschutzmittel wirksam und umweltschonend auszubringen, werden immer kleiner. Selbstfahrer punkten mit hoher Leistung und schonender Arbeitsweise. Wir geben einen Überblick.

Mehr und mehr Landwirte und Lohnunternehmer setzen auf die schlagkräftigen Selbstfahrerspritzen und scheuen auch höhere Anschaffungskosten nicht. Diese Gründe sprechen dafür, Traktor und Anbau- oder Anhängespritze gegen einen Selbstfahrer auszutauschen:

  • bessere Bodenfreiheit: Selbstfahrer können in hohen Beständen ohne Schäden eingesetzt werden
  • keine Rüstzeiten: Ein Selbstfahrer ist allzeit bereit; eine Anhängespritze braucht einen Zugschlepper und das Bedienterminal auf dem Traktor muss mit der Spritze gekoppelt werden
  • Bodenschonung und die Wendigkeit: Mit nur zwei angetriebenen Achsen kommt man besser und schonender auf grenzwertige Flächen.
  • flexible Spurbreite: Bei vielen Selbstfahrern lässt sich die Spurbreite stufenweise oder bei einigen Modellen sogar stufenlos hydraulisch verstellen.

Die heutigen Anhängespritzen stehen in puncto Gestängeführung den Selbstfahrern technisch in nichts nach. Man muss jedoch bedenken, dass die Einzelradfederung der meisten Selbstfahrer die Gesamtmaschine schon ruhiger liegen lässt als eine Anhängespritze, ganz unabhängig von der verbauten Gestängeanbringung und der Dämpfung.

Tank: 4.000 und 6.000 l

Selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen bieten heute stattliche Behältergrößen. Der Großteil der Selbstfahrer verlässt die Werkshallen mit Tankgrößen zwischen 4.000 und 6.000 l. Bei zweiachsigen Fahrzeugen gibt es in Einzelfällen auch größere Tanks. Begrenzende Faktoren sind hier ganz klar die Bestimmungen der Gesetzgeber hinsichtlich zulässigem Gesamtgewicht und der maximal zulässigen Achslast.

Gestänge: Führen statt wachsen

Momentan besteht die größte Nachfrage nach 36 m breiten Gestängen an Selbstfahrern, wenngleich die Hersteller auch noch breitere Varianten, teilweise über 40 m, anbieten. Große Behälter, breite Gestänge, kräftige Motoren und Antriebe – das alles trägt natürlich zur Leistungssteigerung bei. Doch die Hersteller sind sich einig, dass das größte Potenzial immer noch in der Verkürzung der Nebenzeiten, also den Befüll- und Reinigungszeiten liegt.

Weitere Trends bei Selbstfahrer-Spritzen und eine Übersicht mit allen aktuellen Modellen finden Sie in der traction-Ausgabe Mai/Juni 2016, die Sie hier bestellen können.

Selbstfahrende Pflanzenschutzspritzen: Ein Marktüberblick

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