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Marktübersicht

PS-starke Gefährten

mdb
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Redaktion traction, traction
am
09.11.2017

Je unwegsamer das Gelände ist, desto gefährlicher wird es für den Menschen. Mähraupen können die Arbeit hier deutlich erleichtern. Hier eine Marktübersicht dazu

Das Einsatzgebiet der ferngesteuerten Selbstfahrmäher ist größer als man zuerst erwartet. Sie sind wahre Multitalente, die fast alles bewegen können, was ihnen im Weg steht. Standardmäßig werden diese an Steilflächen eingesetzt, um dort den Aufwuchs zu regulieren. Die Gründe für den Einsatz einer solchen Maschine sind einfach. Es ist bequemer, wenn man Zuschauen kann, wie sich solche meist raupengetriebene Fahrzeuge die Hänge hinauffahren lassen und dabei noch schwere Arbeiten erledigen können. Aber der wichtigste Grund wird wohl sein, dass sich die Sicherheit des Anwenders deutlich erhöht. Denn mit einer Motorsense an den rutschigen Hängen herumlaufen und mähen macht nicht gerade Spaß und zudem ist Die Gefahr groß sich zu verletzen. 

Die Bedienung erfolgt immer durch eine Fernbedienung, mit der man immer außerhalb des Gefahrenbereiches arbeiten kann. Die Reichweiten sind hier auch sehr unterschiedlich zwischen den Herstellern. So haben die Raupen von Lynex bis zu 800 m Reichweite.

Alle Varianten vorhanden

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Das Angebot an Mähraupen ist zwar nicht so groß, aber es gibt dennoch ausreichend viele. Angetrieben werden die meisten durch einen Benzin- oder Dieselmotor. Es gibt nur wenige die einen Akku verbaut haben. Die Motorleistungen gehen dabei weit auseinander: Die kleinste Mähraupe hat in der Marktübersicht nur 5,5 PS. Die Größte hingegen trumpft mit bis zu 250 PS auf und kann damit auch schwere Forstmulcher betreiben.

Oft sind Kettenlaufwerke verbaut, die die notwendige Traktion bieten können. Viele Hersteller haben zusätzlich noch verschiedene Aufsätze für die Gummiketten im Programm, die die Hangtauglichkeit noch weiter steigern. Seltener sind Raupen mit Rädern anzutreffen. 

 

Anbaugeräte

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Das Angebot an Anbaugeräten ist riesig für Mähraupen. Während die kleineren Raupen meist ein fest verbautes Gerät tragen, sind es bei den größten Maschinen schon deutlich mehr. So haben manche große Raupen sogar eine Kat II -Anhängung, mit denen sie alles anbauen können, was kleine Schlepper auch tragen können. Die am häufigsten vorkommenden Arbeitsgeräte sind Mäher oder Mulcher. Danach reihen sich weitere Geräte wie Schneeschild, Häcksler, Kehrbesen, usw. ein. Einige Raupen sind sogar in der Lage einen Frontlader anbauen zu können.

Alle weiteren Informationen zu den Mähraupen finden Sie in der Marktübersicht der traction Ausgabe November/Dezember 2017.

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