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Schnell und speziell

Externer Autor
am
06.01.2015

Für Transporte sind Lkws die erste Wahl, doch auf dem Acker fallen sie hinter Traktoren zurück. Immer mehr Hersteller trimmen daher die Trucks auf Ackertauglichkeit, um sie für die Landwirtschaft attraktiver zu machen.

{BILD:624458:jpg}Landwirte und Lohnunternehmer verbringen schon heute einen beachtlichen Teil ihrer Arbeitszeit mit dem Transport von Gütern. Deshalb, und weil durch den Strukturwandel die Transportstrecken immer weiter werden, setzen schon heute viele Praktiker auf Lkws. Beim Straßentransport spielt der Lkw gegen ein Traktor-Anhänger-Gespann all seine Trümpfe aus: mehr Nutzlast, mehr Komfort und weniger Dieselverbrauch.
 
Doch er vor allem für die Straße entwickelt. Auf dem Feld verursachen die schmalen Reifen höhere Verdichtungen und in widrigen Umständen ist die Traktion der Straßenreifen schnell an ihren Grenzen. Und im Vergleich zum Traktor ist der Lkw nur einseitig nutzbar. 
 
Einige Hersteller haben das erkannt und arbeiten an speziellen Agrar-Lkws. Und die können bei vielen Ausstattungsoptionen schon mit Traktoren mithalten. Für Traktoren sowie Lkws gelten die gleichen Vorschriften: Das Gesamtgewicht darf 40 t nicht überschreiten. Die Lkws haben hier aufgrund der höheren Nutzlast Vorteile. Anders sieht das bei den 8-x-8-Zugmaschinen aus: Hier gilt ein maximales zulässiges Gesamtgewicht von 32 t. Durch die vier angetriebenen Achsen und die gleichmäßigere Gewichtsverteilung haben sie aber Traktionsvorteile. Weiter gibt es für die 8-x-8 schon heute viele Wechselaufbauten. Damit werden sie zu flexibel einsetzbaren, temporären Selbstfahrern. ksch
 
Welche Hersteller Agrotrucks im Angebot haben und was Sie bei der Zulassung beachten müssen, lesen Sie in traction Ausgabe Januar/Februar 2015. Einzelne Ausgaben können Sie auch hier bestellen.
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